National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0134 |
Southern Tibet : vol.5 |
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834. Grauweisser **Dacit**.
Identisch mit (824). Anstehend bei Dschukti-tschangma, ungefähr 4 Kilom. östlich des Lagerplatzes 250.
835. Grauer, porphyrischer **Biotitgranit**.
Das Gestein stimmt, sowohl was die Struktur als die Zusammensetzung betrifft, in einem so hohen Grade mit (266) etc. überein, dass es als mit diesem genetisch zusammengehörig, dieselbe Magmadifferenzierung wie dieses darstellend, angesehen werden kann.
Anstehend am Lager 250, Dunglung-sumbo.
836. Geröll von milchweissem **Quarz**.
Am Lager 250.
837–843. Graue, porphyrische **Biotithornblendegranite** oder **Quarzbiotitdiorite**.
Graue oder bei Verwitterung graurote Granite mit grösseren *Orthoklas*augen und mit *Biotit* nebst etwas *Hornblende*, dem Typus (168) zugehörig, oder mit *Hornblende* nebst zurücktretendem *Biotit*, d. h. sich den Quarzbiotitdioriten des Typus (262) oder, wenn man so will, dem Lhasagranit nähernd.
Diese Gesteine stehen an der Talmündung des Dschukti-Flusses, 9 Kilom. nordöstlich von Gartok, fest an.
Ganz dieselben Granit- resp. Quarzbiotitdioritvarietäten finden sich auch z. B. am Ding-la, nordöstlich von Toktjen, am Passe Sur-la, nördlich von Tuksum, am Passe Nima-lung-la, nordnordöstlich von Tradum, am Teta-la, südlich vom Terinam-tso etc. Sie sind auch gegen N.W., z. B. bei Demtschok, Tsake-la, angetroffen worden und scheinen demnach innerhalb der ganzen bis jetzt bekannten Erstreckung der Transhimalaya vorzukommen, von Lhasa im O. bis wenigstens zur Gegend von Tankse im N.W.
844. Grauer **Granitporphyr**.
Identisch mit (833). Geröll der Detrituskegel am Fuss der Nordseite des Gartok-Indus-Tales, s.ö. des Lagers 257.
845. Grauer **Granitporphyr**.
Identisch mit (844). Bildet den Felsenhügel, auf welchem das Kloster Taschi-gang aufgebaut ist; das Lager 258.
846–851. Graublauer oder, verwittert, rötlicher **Marmor**.
Kristallinisch körniger Kalkstein mit Kalkspatadern, oft deutliche Faltungserscheinungen zeigend, aber, wie man schon auf Grund der allgemeinen Strukturverhältnisse erwarten musste, ohne Spuren von Fossilien.
Die Proben stammen aus der Gegend zwischen Demtschok und dem Lagerplatze 261, von der Südseite des Gartok-Indus.
852. Feinkörniger **Marmor**.
Am Lager 262.
853. Grauer **Quarzbiotitdiorit** («Hornblendegranit»).
Identisch mit (262) etc. Lose Blöcke zwischen den Lagerplätzen 263 und 264. Fest anstehender Felsen war nicht zu erreichen. Alle Hügel der erwähnten Strecke bestehen aus lauter losem Verwitterungsmaterial.
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