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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0172 Southern Tibet : vol.5
南チベット : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / 172 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000263
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2. Quarzaugitdiorite.

In cinigen Proben dieser Gesteinsvarietät ist nichts von einem Pyroxen zu sehen, obwohl man zu vermuten gezwungen ist, dass die lückenausfüllende Hornblende derselben aus Pyroxen hervorgegangen ist. In anderen dagegen tritt Pyroxen als wesentlicher Bestandteil der Gesteins-masse auf. Dies' Gestein setzt sich aus *Plagioklas*, *Augit* (*Hornblende*), *Quarz*, *Eisenerzkörnern*, *Titanit* und *Apatit* zusammen.

Der *Plagioklas* ist leistenförmig und zeigt polysynthetische Zwillingslamellierung; seine nähere Bestimmung ist infolge weit vorgeschrittener Verwitterung fast unmöglich oder wenig-stens unsicher. Er scheint indessen ein *Andesin* mit dem Kern basischer als die Hülle zu sein. In den Zwischenräumen zwischen den wir durch cinander gelegenen Plagioklasleisten steckt ein farbloser, monokliner, diopsidähnlicher *Augit*, dessen Randpartien oft in grüne, kompakte *Horn-blende* umgewandelt ist. Diese Amphibolisierung des Augites schreitet sehr oft weiter, so dass in vielen Fällen der ganze Augit in ein Hornblendeindividuum oder ein kleinkörniges Gemenge von solchen übergegangen ist. Die hier sichtlich aus Pyroxen hervorgegangene Hornblende ähnelt zum Verwechseln der hier oben bei den Quarzbiotitamphiboldioriten erwähnten, lücken-ausfüllenden Hornblende. Zwischen den Plagioklasleisten sieht man weiter nicht allzu selten kleine Anhäufungen von *Quarz*. Zu den erwähnten Mineralien treten *Apatit*, *Magnetit* mit *Leukoxen*rand und *Titanit* hinzu.

Die Struktur des primären Quarzaugitdiorites kann als divergent-strahlig oder ophitisch charakterisiert werden; diese Struktur ist indessen gewöhnlich nur noch spurenweise vorhanden. Gewöhnlich ist nämlich das Gestein in einen granoblastischen Hornblendegneiss mit Relikte-struktur vom ursprünglichen Quarzaugitdiorit umgewandelt worden. Diese Hornblendegneisse werden hier unten als kristallinische Schiefergesteine beschrieben.

Leider war das Material nicht frisch genug, um für eine zuverlässige chemische Analyse verwendet werden zu können. Der mineralogischen Zusammensetzung sowie der geographischen Verbreitung der Quarzdiorite nach zu urteilen, müssen diese indessen auch geologisch mit den Graniten zusammengehören.

Diese Diorite, sowie die aus denselben hervorgegangenen Amphibolitgesteine, sind petro-graphisch identisch mit den von HAYDEN ¹ aus Nangkartse und anderen Lokalitäten im öst-lichen Himalaya beschriebenen, dioritischen Ganggesteinen, die Gänge auch in Ablagerungen cretaccischen Alters bilden und, der allgemeinen Anschauung gemäss, jungeocän sein sollen. Demnach können auch dieselben dioritischen Gesteine aus dem Transhimalaya als jungeocän angesehen werden.

Zu den Quarzdioriten mit deutlichen Spuren der ursprünglichen Struktur sind zu rechnen: **(314)**, **(316)**, **(317)**, **(487)**, **(978)**. Die Verbreitung dieser Gesteine innerhalb Transhimalaya geht aus der Kartenskizze (Fig. 4) hervor.

*b. Quarzdioritporphyrite.*

Dunkelgrüne bis dunkelrötliche, porphyrartige Gesteine, die in einer makroskopisch dichten oder feinkristallinischen Grundmasse Einsprenglinge hegen von *Quarz*, *Plagioklas* und *Orthoklas* sowie, in geringer Menge, von *Biotit*, *Hornblende*, *Erz*körnern und *Apatit*.

Die Grundmasse, holokristallinisch mit mikrogranitischer oder teilweise granophyrischer Struktur, setzt sich gewöhnlich aus kleinen *Plagioklas*leisten und *Quarz*körnern zusammen und