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0176 Southern Tibet : vol.5
南チベット : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / 176 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000263
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fällt indessen fast vollständig mit demjenigen des Quarzglimmerporphyrites aus Schirmeck
(Elsass) zusammen, und das Gestein dürfte am ehesten den dacitischen resp. quarzporphyriti-
schen Magmen zuzurechnen sein. — In (225), wo nach der optischen Analyse die Orthoklas-
einsprenglinge viel seltener als die Plagioklaseinsprenglinge sind, ist n = 5.72, d. h. die moleku-
lare Menge von Na₂O verhält sich zu der molekularen Menge von K₂O wie 5.72 : 4.28. Dieses
Gestein fällt im Projektionsdreieck mit den Analysenorten gewisser Granitite, Amphibolgranite,
Biotitdacite und Quarzporphyrite zusammen; es liegt (Fig. 2) auch in der Nähe des Projek-
tionspunktes der Granitite aus dem Transhimalaya und Tibet und bildet die effusiven Äqui-
valente dieser Granite. — (815) hat n = 6.47. Sein Projektionspunkt liegt ganz in der Nähe
desjenigen der Varietät (225), woraus hervorgeht, dass auch (815) eine effusive Form der mittel-
sauren Granite des Transhimalaya repräsentiert.

Die analysierten Gesteine nehmen, wie gesagt, eine Zwischenstellung zwischen (584) und (3)
ein. Andere Varietäten sollten, ihrem mikroskopischen Befund nach zu urteilen, noch grössere
Werte für c und f im Verhältnis zum Wert für a zeigen und folglich das effusive Äquivalent
der quarzdioritischen Gesteine des Transhimalaya (262) bilden.

2. Hypersthendacite.

Dunkle, vitrophyrische Gesteine mit Einsprenglingen von Hypersthen, Augit, Biotit, Plagio-
klas (Orthoklas) und Quarz.

Die Grundmasse besteht aus einem hellen, isotropen Glas mit Mikrolithen von saurem
Oligoklas, Ab⁴An¹, und Augit.

Die Hyperstheneinsprenglinge bilden kurz säulenförmige Individuen mit schwachem Pleo-
chroismus: a = hellrot, b = gelblich bis farblos, c = grün. Die Augiteinsprenglinge, die immer
gegen die Hypersthene an Menge stark zurücktreten, sind fast farblos, diopsidähnlich. Der
Biotit bildet hexagonale Tafeln mit a = farblos, b und c = braun. Die Plagioklaseinspreng-
linge, leisten- oder tafelförmig, zeigen oft zonaren Bau von abwechselnd saureren und basischeren
Zonen oder mit mehr basischem Kern, Andesin, die Hülle mehr sauer und von derselben
Zusammensetzung wie die Plagioklasnikrolithe der Grundmasse, Oligoklas. Einige einheitlich
gebaute, tafelförmige Feldspateinsprenglinge dürften als Orthoklas zu deuten sein. Die seltenen
Quarzeinsprenglinge zeigen die Form regelmässig begrenzter Dihexaëder mit schmalem Prisma.
— Alle die erwähnten Einsprenglinge können magmatische Resorptionserscheinungen zeigen.

Das Gestein ist ein ausgeprägtes Ergussgestein. Obwohl ich dasselbe zu den Daciten hin-
führe, scheint es mir nicht ausgeschlossen, dass das Gestein den saureren Varietäten der Hyper-
sthenandesite zuzurechnen sei. Das entscheidende Wort in dieser Frage würde nur die chemi-
sche Analyse sprechen können.

Das Gestein ist im bongtholischen Transhimalaya anstehend angetroffen worden (794, 795).

B. Quarzarme bis quarzfreie.

Durch Abnahme des Quarzes unter gleichzeitiger Anreicherung der farbigen Gemengteile,
besonders des Augites, gehen die eben erwähnten quarzdioritischen und dacitischen Gesteine in
dioritische resp. andesitische über.