国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0187 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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(431), (433), (435—438), (443—445), (459), (403), (404), (790), (919), (920), (924), (927), (938),
(939), (951—954), (957), (904—972), (984), (985), (987), (1000—1002?), (1008), (1010), (1106),
(1110), (1123), (1125—1127), (1129).
In einigen von diesen Stufen ist der Gehalt an Kalzit so bedeutend, dass sie einen Über-
gang zu Kalkschiefern und schieferigen Kalksteinen vermitteln.
Diese präocänen Schiefer haben dieselbe Verbreitung wie die hier oben erwähnten prä-
ocänen Quarzite.
II. Biogene Sedimente.
A. Kieselgesteine.
1. Braunroter oder grünlich grauer Hornstein (Jaspis).
Das Gestein zeigt das dieser Gesteinsfamilie eigene Aussehen und hegt oft noch nachweis-
bare, aber schlecht erhaltene Spuren von Radiolarien. Einige Varietäten bestehen fast aus-
schliesslich aus Radiolarienresten, die sich jedoch einer spezifischen Bestimmung entziehen.
Ohne damit das Alter des Hornsteines fixieren zu können, möchte ich jedoch bemerken, dass
z. B. dessen braunrote Varietät einem Hornstein, der Einlagerungen in den auf dem jurassischen
Spitischiefern lagernden Quarziten bildet, sehr ähnlich ist (cf. S. 174).
Zu den Hornsteinen sind zu rechnen: (347), (409), (471²), (480), (496), (499), (500), (502),
(503), (509), (517), (518), (521), (526), (527), (534), (621), (609), (706), (1113), (1115—1117).
Die Verbreitung der Hornsteine folgt derjenigen der präocänen Quarzite und Schiefer.
2. Feuerstein
von gelber Farbe; (111), (131).
B. Karbonatgesteine.
1. Kalksteine.
Dichte Kalksteine, aus einem feinen Kalzitmehl bestehend und mit teilweise erhaltener
Primärstruktur, sind nicht selten auf dem tibetanischen Hochplateau. In einigen von diesen sind
bestimmbare Fossilien angetroffen worden, Praeradiolites Hedini Douv., Choffatella n. sp.,
Orbitolina conulus Douv., Orbitolina cf. discoidea, Orbitolina bulgarica, Orbitolina subconcava,
was beweist, dass die betreffenden Kalksteine dem Cenoman, dem Albien und dem oberen
Barrémien zuzurechnen sind. Fossilienführend sind: (37), (40), (41), (43—62), (63), (185—188),
(190—195), (197), (198—204), (209), (211), (213), (700), (701), (777), (885—888). Diese Kreide-
ablagerungen kommen auf dem tibetanischen Hochplateau und auf dem Transhimalaya vor,
nicht aber im Brahmaputra- oder Satledschtal.
Andere dichte Kalksteine ohne nachweisbare Fossilien repräsentieren vielleicht teilweise
das Kreidesystem, zeigen aber auch andere petrographische Charaktere als diese. Die Abwesen-
heit von Fossilien erklärt sich wenigstens in mehreren Fällen durch die halbkristallinische Struk-
tur der Gesteine. Hieher gehören: (10), (33—39), (66), (69), (70), (85), (87), (89—91), (93—98),
(101—105), (119), (122—126), (159—161), (173—179), (593), (597), (598), (721), (731), (870),
(877), (891), (894), (897), (899—907), (928), (932—934), (948—950), (1087—1092), (1098).
Die zuletzt erwähnten, teilweise umkristallisierten Kalksteine vermitteln den Übergang zu den
rein kristallinisch-körnigen Varietäten, (7), (8), (9), (18), (231), (339), (502), (705), (706), (701),
(792), (846—851), (882), (883), (909), (910), (1105), (1107—1109), (1124), (1130—1132), (1134).
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