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0206 Southern Tibet : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / Page 206 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000263
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Nur weitest gegen N., bei Tomo-schapko, ist die Juraablagerung von einem Kreidekalk-stein, der dem Barrêmien zuzurechnen ist, überlagert.

Die hier oben erwähnten Eruptivgänge bestehen aus Alkalikalk- und Hornblendegranit (362), (380—385). Die Struktur dieser Ganggesteine deutet an, dass dieselben ein tieferes Niveau der b.treffenden späteocänen Eruptivformation repräsentieren.

Von eigentlichen späteocänen Ergussgesteinen liegen Stufen aus der Nähe des Sees Ngangtse-tso und des Lagers 154 sowie von dem Angdschum-la vor. Diese sind hier oben (S. 38, 61—63) auf Grund der gewöhnlich recht vorgeschrittenen Umwandlung ihrer Feldspateinsprenglinge als quarzporphyritische Dacite oder quarzporphyrische Liparite bezeichnet worden. Leider ist die Strecke des Profils zwischen dem Ngangtse-tso und dem Targo-gangri nicht untersucht worden, weshalb es mir auch nicht möglich ist zu bestimmen, wie weit südwärts sich das Lavafeld vom Ngangtse-tso erstreckt.

Die Sandsteinbildung (363) bei Tsargham, südlich vom Schuru-tso, scheint posteruptiv d. h. posteocän zu sein. Die Kalksinterabsetzungen (221) und (345) sind rezent.