国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0029 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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OCR読み取り結果
22. Rötlicher Sandstein.
Das Gestein besteht aus runden Körnern von Quarz, Mikroklin, Plagioklas sowie, in un-
beträchtlicher Menge, aus Körnern von Turmalin, Zirkon und Titanit, dazu treten kleine
Muscovit-Schuppen; das Gestein setzt also aus denselben Mineralbestandteilen zusammen
wie die hier oben beschriebenen Gneissgranite. Im Sandstein sind indessen die Körner meistens
— besonders trifft dieses für die grösseren Körner zu — schön abgerundet, vom Wasser abgenutzt
und nicht unmittelbar mit einander verwachsen, sondern mittels eines unbedeutenden Detritus-
cementes zusammengehalten; diese Zwischenmasse ist durch einen opaken Staub dunkel gefärbt.
Die Grösse der Körner wechselt zwischen 0.15 und 0.35 mm, einzelne Körner erreichen einen
Durchmesser bis zu 1—1.10 mm. Der Mikroklin ist oft ganz frisch, sonst sind die Feldspat-
körner gewöhnlich in trübe Aggregate umgewandelt. Die Turmalinkörner scheinen rund, ab-
genutzt in derselben Weise wie die übrigen allothigenen Elemente; ihr Hiersein beweist folg-
lich keine pneumatolytische Kontakteinwirkung auf das den Sandstein zusammensetzende De-
tritusmaterial; der Sandstein bildete sich auf Kosten des Turmalingranites, ist demnach selber
posteocän.
Der Sandstein ist fest anstehend 1.8 Kilom. nördlich von Gogra am Wege nach dem
Tschang-lung-jogma. Das Fallen 36° gegen S. 20° W.
23. Grauer, schwach quarzitischer Sandstein.
Das Gestein kann als eine feinkörnige Varietät von (22) bezeichnet werden und geht in
dieses über. Die Körner, in der Regel von 0.1 mm Durchmesser und folglich nicht so gut
abgerundet wie die grösseren Körner von (22), bestehen aus Quarz, Plagioklas, Mikroklin;
dazu treten einzelne Körner von Turmalin und Zirkon sowie Muscovitblättchen etc.; man sieht
hier auch seltene opake Erzkörner und gelblich-braune Häute von Eisenhydroxyd. Auch hier,
gerade wie bei (22), bildet der Turmalin kleine, runde, abgenutzte, allothigene Körner. — Einige
Partien der Gesteinsmasse zeigen eine recht deutliche Umkristallisierung mit verzahnten Quarz-
körnern; sonst ist im allgemeinen die ursprüngliche Psammitstruktur ganz gut erhalten.
Anstehend aufgefunden 4 Kilom. nordöstlich vom Fundorte für (22). Das Fallen ist hier
58° gegen N. 30° W.; weiter nach vorn zeigt der Sandstein prächtige Faltungen; das Fallen
S. 30° O. ist jedoch vorherrschend.
24 und 25. Travertin
als Inkrustationen in der Form gewölbter Kuppeln und Schalen um die in der Gegend von
Tjuta, 4.6 Kilom. s. vom Tschang-lung-jogma, auftretenden heissen Quellen.
26. Grauer, unreiner Kalkstein.
Loser Block an einer der genannten heissen Quellen.
27. Grauer, schwach quarzitischer Sandstein.
Identisch mit (23) und anstehend zusammen mit (24) und (25). Das Fallen wurde zu 47°
gegen S. 15° O. gemessen.
28. Grauer, feinkörniger Sandsteinschiefer.
Unter dem Mikroskope zeigen gewisse Partien des Gesteins eine genaue Übereinstimmung
mit (23), sie sind jedoch körniger als dieser Sandstein. Die Hauptmasse ähnelt einem Ton-
schiefer, ist wie dieser feinschuppig. In dieser feinstruierten Masse sieht man Quarzsplitter-
chen von 0.06 mm Durchmesser und gewöhnlich scharfeckig, obwohl auch abgerundete Körner
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