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0031 Southern Tibet : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / Page 31 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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36. Dunkelgrauer, dichter Kalkstein.
Identisch mit (33). Anstehend 2.2 Kilom. südlich vom Lager 6 mit o.n.o. bis o. Fallen;
das Gestein herrscht in dieser Gegend.

37. Roter, verwitterter Kalkstein.
Mit Stielgliedern von Crinoideen. Aus einem kleinen Felsenhügel, 2.3 Kilom. im N.N.O.
vom Lager 6. Das Fallen = 69° gegen N. 30° O.

38. Graugrüner, sandiger Schiefer.
Genau dasselbe Gestein, wie es hier unten beschrieben wird unter (39). Anstehend in der
Felsenecke, wo die beiden Täler zusammenstossen in der Nähe des Lagers 8 auf dem Aksai-
tschin, fallend ca. 20° gegen O.N.O.

39. Graugrüner, sandiger Schiefer.
Das Gestein besteht aus kleinen, scharfeckigen Quarzkörnern, deren Durchmesser eine
Grösse von ungefähr 0.1 mm erreicht. Die Einschlüsse sind liquid, mit beweglicher Libelle, in
Reihen geordnet oder gleichmässig zerstreut durch das ganze Korn. Dazu treten kleine eckige
Splitterchen von Plagioklas und Turmalin von der ungefähren Grösse der Quarzkörner, aber
viel seltener als diese, sowie etwas grössere Muscovitblättchen. Der Turmalin zeigt e blau oder
gelblich, a farblos. Zwischen diesen relativ grösseren Elementen sieht man eine äusserst fein-
struierte Masse von kleinen Quarzpartikelchen, farblosen oder bräunlichen Glimmerschüppchen
und grünlichen, chloritischen Substanzen. — Durch eine Parallelanordnung der blättrigen Ele-
mente der Gesteinsmasse nimmt diese eine schiefrige Textur an.
Die Turmalinkörner sind deutlich allothigen; ihr Dasein im Gestein beweist folglich keine
pneumatolytische oder Kontaktmetamorphose desselben; ich glaube eher, dass der sandige
Schiefer auf Kosten eines Turmalin-Muscovitgranites gebildet worden und also posteocan ist.
Das Gestein ist anstehend angetroffen worden unmittelbar oberhalb des Lagers 8 (Aksai-
tschin); das Fallen 60° gegen N. 35° O.

40. Rotblonder, graugefleckter Barrémien-Kalkstein.
Nach gefälliger Bestimmung von Professor H. DOUVILLÉ (siehe hier unten, S. 146) enthält
der Kalkstein Orbitolina conulus DOUV. (Taf. IX, Fig. 1, 2) und Choffatella n. sp. (?) und ge-
hört folglich dem Barrémien an.
Bildet zusammen mit (41—62) die Kalksteinbänke gleich südlich des Lagers 8 (Aksai-
tschin).

41. Grauer, dichter Kalkstein.
S. des Lagers 8.

42. Roter, stark kalkhaltiger Sandstein.
Das Gestein stimmt sehr nahe z. B. mit (156) überein. Betreffs der gegenseitigen Lage-
rung dieser Sandsteine und des in der Gegend von Aksai-tschin so häufigen Kreidekalksteins
liegt folgende Bemerkung von Doctor HEDIN vor: ¹ »Der Platz (des Lagers 8) war so ange-
nehm, dass wir da den folgenden Tag (den 9. Sept. 1906) über blieben. Dabei machten wir
eine Exkursion auf das schwach gewölbte Plateau von Sandstein und Konglomerat, das, süd-
lich der Ebene anstehend, seinen steil abfallenden Rand nach Norden wendet. — — — Es
geht nach Osten; auf der Rechten sehen wir die blutrote Konglomeratlage, die, einem Schutz-