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0037 Southern Tibet : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / Page 37 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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115 und 116. Grauer, dichter Kalkstein.
Eine feinkörnige, pflasterstruierte Gesteinsmasse, zusammengesetzt aus kleinen Kalkspatindi-
viduen von ungefähr 0.02—0.05 mm Durchmesser, sowie aus grösseren Kalkspatkristallen, deren
Durchmesser bis zu 2 mm steigen kann.
Anstehend in einem abwärts fallenden Tal zwischen zwei kleinen Kuppen im N.W. vom
Lager 36. Die Grösse und Richtung des Fallens könnte nicht mit voller Sicherheit abgelesen
werden.

117. Quarzsand mit Cement von Kalkspat.
Scheint mir eine ganz rezente Bildung zu repräsentiren, einen kleinen Hügel, etwas ost-
wärts von (115) und (116) bildend.

118. Gips in grossen, klaren Tafeln.
Auf der Nordseite eines kleinen Hügelzuges, in der Nähe des Lagers 36.

119. Grauer Kalkstein.
Ähnelt in höchstem Grade dem Kalkstein (102).
Anstehend n.w. vom Lager 37; das Fallen 70° gegen S. 35° W.
Im S.O. vom diesem Fundorte steht dasselbe Gestein an in einer nur einige Meter breiten
Talfurche, hier in den Talseiten fast vertikal stehende, kulissenähnliche Scheiben von bloss
1 dm bis 1 m Dicke bildend, mit der Richtung W. 5° S.—O. 5° N. Weiter nach vorn beträgt
das Fallen 40° gegen N.

120. Kalkspat in grossen Kristallen.
Bildet einen ein paar Meter breiten, quer über das Tal gehenden Gang am Wege nach
dem Lager 37, nordwestlich davon.

(121. Fehlt in der Sammlung.)

122, 123, 124, 125. Dunkelgrauer, dichter Kalkstein.
Petrographisch vollkommen identisch mit z. B. (33), (36), (93).
Anstehend zwischen den Lagerplätzen 37 und 38. Das Fallen 63° gegen N. 40° O.

126. Roter, feinkörniger Kalkstein.
Das äusserst feinstruierte Kalkspatmehl ist mit Eisenhydroxyd in unregelmässigen Flecken
und besonders längs Spalten, imprägniert. Identisch mit (122) etc. und zusammen mit diesem
vorkommend.

127. Bläulich schwarzer, kalkreicher Schiefer.
Identisch mit (81) und (137).
Anstehend s.ö. von den soeben erwähnten Kalksteinen am Wege zwischen den Lager-
plätzen 37 und 38. Das Fallen 53° gegen N. 32° O.

128, 129 und 130. Kalksteinbreccie.
Unregelmässig geformte, eckige Fragmente von (123), (126) etc., durch sekundäre Kalk-
spatausscheidung cementiert. Ab und zu spürt man eine Tendenz zur oolithischen Struktur.
Anstehend in einem abwärts abfallenden Tal zwischen den Lagerplätzen 39 und 40. Das
Fallen 54° gegen N. 45° W.