National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0039 |
Southern Tibet : vol.5 |
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**140.** Grüne, schieferige **Verwitterungsmasse.**
Die Spuren der Mineralzusammensetzung und Struktur des primären Gesteins ist durch die Verwitterung so vollständig vertilgt worden, dass dasselbe nicht festzustellen war.
Südwestlich vom Lager 45.
**141.** Dunkler, harter **Schiefer.**
Identisch mit **(81), (127)** etc. Aus dicken Schichten mit unebenen Absonderungsflächen.
Anstehend südwestlich vom Lager 42° gegen N.
**142.** Grüne, schieferige **Verwitterungsmasse.**
Ein feinstruiertes, hornsteinähnliches Quarzaggregat mit reichlichen Kalkspatstreifen und linsenförmigen, chloritischen Partien mit faseriger Textur und unternormalen Polarisationsfarben. Wahrscheinlich identisch mit **(140)**; auch hier ist der ursprüngliche Gesteintypus unmöglich mit genügender Sicherheit zu bestimmen. Man könnte sich indessen ganz gut denken, dass **(142)** ebenso wie **(140)**, von der Umwandlung eines Augit-Hornblende-Dioritporphyrites **(143)** stammt. Für diese Annahme sprechen unter andern die diesen Gesteinen gemeinsamen, identischen Chloritsubstanzen, sowie ihr Vorkommen in der unmittelbaren Nähe von einander.
Anstehend östlich des Engpasses (5,386 m ü. d. M.), nordwestlich vom Lagerplatz 46.
**143.** Augit-Hornblende-Dioritporphyrit.
Das Gestein setzt sich aus einer feinkristallinischen Grundmasse, die zuweilen eine Tendenz zur sphärolitischen Struktur zeigt, und in dieser eingebettet liegenden Einsprenglingen von *Hornblende, Augit* und *Plagioklas* zusammen. Das Gestein zeigt sich stark verwittert.
Die Grundmasse ist feinkristallinisch, bestehend aus kleinen *Plagioklad*eisten mit kleiner Auslöschungsschiefe zur Zwillingsebene nach dem Albitgesetz und saurer als die hier unten erwähnten Plagioklas-Einsprenglinge, sowie aus feinen, farblosen oder schwach grünlichen *Augit*nädelchen. Auf den Spalten in der Grundmasse tritt Kalkspat auf.
Die Einsprenglinge: Die *Hornblende* bildet regelmässige, von Prisma und Pinakoid begrenzte säulen- bis stengelförmige Individuen. Der Pleochroismus ist deutlich; a = hell braungelb, b und c = dunkelbraun. Oft tritt die Hornblende in paralleler Verwachsung mit dem Augit auf, in diesen eindringend und denselben ersetzend. — Der *Augit*, von schwach violetter Farbe ohne merkbaren Pleochroismus, bildet regelmässig begrenzte, säulenförmige Individuen von bis zu 3¹/₄ mm Länge. Oft ist er in filzig faserige, farblose oder hellgrüne Massen mit unternormalen Polarisationsfarben, *chloritische Substanzen*, und *Calcit* umgewandelt. — Der *Plagioklas*, stark zurücktretend an Menge, ist leisten- oder tafelförmig und besteht aus Zwillingslamellen nach dem Albit- und Periklingesetz. Gemessenes Maximum der zur Albitzwillingsebene symmetrischen Auslöschungsschiefe = 14°; es liegt folglich ein basischer Oligoklas von der Zusammensetzung Ab²An¹ vor.
Anstehend zusammen mit **(142)** nordwestlich des Lagerplatzes 46.
**144.** Dunkelgrauer, schieferiger, klastophyrischer **Quarzit.**
Das Gestein scheint mit **(105)** etc. identisch zu sein.
Vorherrschend im Tal zwischen den Lagern 46 und 47. Das Fallen undeutlich. Auch die Kiesmassen des Flussbettes bestehen zum allergrössten Teil aus demselben Quarzit.
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