国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0042 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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OCR読み取り結果
nadeln durchstochen, wodurch eine charakteristisch poikiloblastische Struktur hervorgerufen
wird. In der Nähe der Albite oder in denselben sieht man grüne bis farblose Epidote. Parallel
den Hornblendenädelchen liegen schmale, unregelmässige Streifen opaker Erzpartikeln, deren
Randpartien in weissen »Leukoxen« umgewandelt worden sind. Man sieht im Gestein keine
Spuren kataklastischer Phänomene; dasselbe ist vollständig in eine kristalloblastische Masse
umkristallisiert mit schieferiger, gestreckter Textur, ohne dass man, mir zur Verfügung
stehenden Material, Spuren der ursprünglichen Zusammensetzung und Struktur entdecken kann.
Nach dem, was mir ähnliche Amphibolite vom Transhimalaya gezeigt haben, dürfte indessen
das primäre Gestein auch dieses Amphibolites ein Diorit gewesen sein.
Anstehend in der Hügeln um den Lagerplatz Nr. 59, Gomo-selung (33°45' n. Br., 85°15' ö. L.),
in den beiden Seiten des Tales, sowie in den kleinen Hügeln eine gute Strecke Weges nach
dem Lager 60 hin.
164. Hellgrauer, quarzitischer Sandstein.
Anstehend in den Somoma-sakktscho-Gebirgen, südlich von Gomo. Das Fallen 43° gegen W.
165. Grauer, schieferiger, klastophyrischer Quarzit.
In der quarzitischen Masse sieht man grössere, oft linsenförmige Quarzkörner, die deut-
liche Spuren einer kataklastischen Einwirkung aufweisen, undulöse Auslöschung, Druckzwillinge,
Aufberstung der Körner in verschieden orientierte Partien, Mörtelkränze. Die Längsachsen der
linsenförmiger Körner zeigen eine gegenseitig parallele Orientierung. Zwischen den aus-
gewalzten Quarzlinsen liegt eine feinstrukturierte Quartzitmasse, deren längliche Individuen unter
sich und zu den Quarzlinsen parallel angeordnet sind, eine Art Kristallisationsschieferigkeit her-
vorrufend, die noch durch eine parallel orientierte Einmischung von Glimmer- und Chlorit-
blättchen sowie opaken Körnern verstärkt wird. In einigen Partien der Gesteinsmasse sieht man
ziemlich reichlich kleine Kalkspatindividuen, ebenso ab und zu einen Turmalin-Kristall, farblos
resp. gelblich oder blau; zuweilen zeigen sich die Turmaline zerquetscht und wieder durch
Quarz geheilt. Die Mineralkombination Glimmer, Chlorit, Turmalin, sowie die deutlichen Spuren
einer Pressung geben an, dass die Metamorphose, durch welche die ursprüngliche etwas tonige
und kalkhaltige Sandstein in einen lepidoblastischen Quarzit mit noch nachweisbarer blastopsam-
mitischer Reliktstruktur umgewandelt wurde, eine Piezokontaktmetamorphose (WEINSCHENK)
genannt werden kann. Der ursprüngliche Sandstein ist somit älter als die Faltungs-Eruptions-
periode, d. h. präeocän.
Anstehend an der Nordseite der Seoynna-Gebirge zwischen den Lagerplätzen 61 und 62.
Das Fallen 33° gegen S. 30° O.
166. Schmutziggraue, chloritische Masse.
Die Probe ist infolge der starken Verwitterung derselben unmöglich näher zu bestimmen.
Scheint indessen von einem Gabbro oder Diabase zu stammen.
Anstehend in den Seoynna-Gebirgen, nördlich des Lagers 63.
(167. Fehlt in der Sammlung.)
168 und 169. Rötlich grauer, mittelkörniger Zweiglimmergranit (Taf. I, Fig. 1 und 2).
Das Gestein besteht aus Quarz, Mikroklin, Plagioklas, Muscovit und Biotit sowie Klein-
mineralien. — Der Quarz bildet grosse zerquetschte Individuen mit undulöser Auslöschung,
oft in der Form eines grösseren, gepressten Reliktes, von einem Mörtelkranz umgeben. Die
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