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Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0053 |
Southern Tibet : vol.5 |
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scheidung chloritischer Substanzen, und der Tuff ist gut verfestigt. — Das Vorkommen eines
Tuffes unter den Daciten scheint mir für die Ergussnatur dieser zu sprechen.
Anstehend in der Talmulde des Naong-tsanpo, nordwestlich des Lagers 115, Naong-rung.
241. Rötlicher quarzporphyritischer Dacit.
Die Quarzeinsprenglinge sind seltener als in den hier oben erwähnten quarzporphyritischen
Daciten.
Loses Stück nördlich von Naong-rung.
242. Dunkelgrüner Augitandesit.
Die Grundmasse ist holokristallinisch, pilotoxitisch, bestehend aus Plagioklasleisten, Augit
mikrolithen und opaken Erzkörnchen. Die Plagioklasleisten sind Zwillinge nach dem Albit-
gesetz mit sehr kleinem Auslöschungswinkel, Oligoklas.
Die Einsprenglinge bestehen aus farblosem Augit, Plagioklas und einzelnen grösseren Erz-
körnern. Der Augit bildet kurze, achtseitige Säulen, deren c:c = 39°, und die oft Zwillinge
nach (100) zeigen. Er ist ganz oder teilweise in grüne chloritische Massen oder schmutzig
grüne, faserige Aggregate umgewandelt. — Der Plagioklas, tafelförmig nach M (010), zusam-
mengesetzt aus Zwillingen nach dem Albitgesetz, zeigt sehr oft zonaren Bau, der Kern basi-
scher als die Hülle; diese ein basischer Andesin, Ab²An⁴, jener ein Bytownit, Ab¹An⁵. Der
Plagioklas ist oft ganz oder zum Teil in Epidot und Calcit sowie in hellgrünen Chlorit umge-
wandelt.
Anstehend südöstlich von Naong-rung, nordwestlich des Lagers 116.
243. Dunkler quarzporphyritischer Dacit.
In einer holokristallinischen, mikrofelsitischen Grundmasse mit schöner Fluidalstruktur
sieht man Einsprenglinge von Quarz, in Dihexaëderform mit Prisma, Plagioklas, tafelförmigem
Andesin von der Zusammensetzung Ab²An⁴, und grünen Chloritpartien, zuweilen von der Form
kurzer Augitsäulen. Die Feldspateinsprenglinge sind in eine trübe, graubraune, körnige oder in
eine feinschuppige Masse umgewandelt. — Das Gestein, das offenbar sehr nahe übereinstim-
mend, wenn nicht ganz identisch mit den Daciten vom Ngangtse-tso ist, wurde am Lagerplatz
116 angetroffen.
244. Grüner, stark verwitterter Dacit.
Das Gestein ist wegen seiner weit getriebenen Umwandlung schwer näher zu bestimmen,
vermutlich identisch mit (243).
Anstehend im Hügel Sareding, südöstlich des Lagers 116.
245, 246. Dunkelgrauer Schiefer mit schwachem Seidenglanz.
Feinschuppige Masse, bestehend aus winzigsten Glimmerblättchen ohne bestimmt ausge-
prägte Orientierung und kleinen Quarzsplitterchen von 0.02—0.06, in einzelnen Fällen bis zu
0.15 mm Durchmesser; dazu kommen noch kleine, schwarz opake Körner und dünne, gelb-
braune Häute von Eisenhydroxyd, besonders längs den Spalten des Gesteins ausgeschieden. —
(245) ist eine dünne, scheibenähnliche Quarzausscheidung im Schiefer.
Anstehend auf der Südseite, »beim Hierabgehen vom Engpasse» Sela-la (5,506 m ü. d. M.),
nordwestlich des Lagers 117.
247. Stark verwitterter Dacit.
Herrscht in der ganzen Gegend zwischen den Lagerplätzen 117 und 118.
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