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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0063 Southern Tibet : vol.5
南チベット : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / 63 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000263
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OCR読み取り結果

und Chloritsubstanzen. Ab und zu treten linsenförmige dunklere Flecken auf; einige von
diesen bestehen aus braunen, kreuz und quer liegenden Biotittafeln oder deren chloritischen
Verwitterungsprodukten.
Anstehend im Hügel des Klosters Tarting-gumpa, südöstlich vom Lager 133, Je; das
Fallen 17° gegen S. 10° W.

**286. Stark umgewandeltes Eruptivgestein.**
Das ursprüngliche Muttergestein dieser stark verwitterter Gesteinsmasse anzugeben, ist mir
für den Augenblick unmöglich.
Anstehend in der Felsenecke Sebrak-la, östlich des Lagers 133.

**287. Rotbrauner, fester Sandstein.**
Die Quarzkörner sind eckig, unregelmässig geformt, von 0.02 bis 3 mm Durchmesser,
grosse und kleine durcheinander, der häufigste Durchmesser = 0.5 mm. Diese Quarzkörner
werden durch Brauneisen zu einem festen Eisensandstein verkittet.
Anstehend in dem letzten Felsenvorsprung östlich vom Lager 133; das Fallen 73° gegen
W. 20° N.

**288–291. Graue, porphyrartige Granite oder Quarzbiotitdiorite.**
Die Granite ähneln in hohem Grade dem Granit (282), sind wie dieser stark verwittert.
Aufgefunden zwischen den Lagern 133 und 134.

**292–297. Graue, porphyrartige Quarzbiotitdiorite** (Hornblendegranite).
Das Gestein stimmt mit dem Quarzbiotitdiorit (202) sehr nahe überein; es ist wie dieser
ein relativ basischer Granit mit *Biotit* und *Hornblende* oder, wenn man es lieber will, ein
Quarzbiotitdiorit mit grösseren *Orthoklas*- und *Plagioklas*tafeln. Die verschiedenen Proben
zeigen eine unbedeutende Variation der Mineralzusammensetzung; dazu kann man auch eine
Variation der Intensität der Pressung wahrnehmen. So zeigt z. B. (297) deutliche Mikroklin-
struktur innerhalb der peripherischen Partien des Orthoklases, schönen »quartz vermiculé« inner-
halb der sauren Randzone der Plagioklasindividuen etc. Im grossen und ganzen sind jedoch
diese Variationen sehr unbedeutend; die Varietäten gehen in einander über.
Dieses Gestein herrscht in der ganzen Gegend vom Lagerplatz 134, Taschi-gembe, bis nach
dem Lagerplatz 136, Tangma; (292) in der Felsenecke jenseits des Tales Ngolung, am Wege
zum Dorf Tschagha, (203–205) östlich des Lagerplatzes 135, (296) und (297) bilden einen Felsen-
rücken in der Nähe des Dorfes Tschagha östlich vom Dorf Ragha und Lagerplatz 136.

**298. Grauer, pegmatitischer Granit.**
Eine panidiomorph körnige Masse, die aus *Orthoklas* (*Mikroklin*), *Plagioklas* (stark zu-
rücktretend) und *Quarz*, sowie seltenen *Biotit*- und *Muscovit*blättchen und *Magnetit*kristallen
besteht. Abgesehen von den Kleinmineralien zeigt der *Plagioklas* die beste selbständige Aus-
bildung; der *Mikroklin* tritt als grössere, unregelmässige Tafeln auf; der *Quarz* bildet z. T. den
zuletzt ausgeschiedenen Magmarest, der die Lücken zwischen den übrigen Bestandteilen aus-
füllt, z. T. selbständig begrenzte Individuen, eingelagert in und verwachsen mit dem Mikroklin.
Das Gestein ist identisch mit dem hier unten beschriebenen (300), nur etwas saurer als dieses.
Anstehend am Tschak-kera, östlich des Lagers 136.

**299. Grauer, porphyrartiger Quarzbiotitdiorit** (Hornblendegranit).
Übereinstimmend mit (288), (207) etc. und anstehend bei Matschung, östlich des Lagers 137