National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0083 Southern Tibet : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / Page 83 (Color Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000263
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

432. Milchweisser Quarz.
Quarznest in Schiefer. Lose Blöcke zusammen mit (433).

433. Dunkelgrüner, phyllitischer Schiefer.
Petrographisch mit (249), (429), (431) etc. identisch. Er bildet somit ein präeocänes Sedi-
ment, das durch eine Piezokontaktmetamorphose von den eocänen Eruptionen und den gleich-
zeitigen Gebirgsfaltungen des Transhimalaya umgewandelt wurde.
Lose Blöcke längs dem ganzen Abhang des sich sanft abdachenden Tales, 6 Kilom. süd-
westlich des Lagers 170, Saka-dsong. In der Talmündung selbst bildet der Schiefer eine nied-
rige Felsenschwelle mit dem Fallen 46° gegen S. 30° O.

434. Gelbgraue Breccie von phyllitischem Schiefer.
Seidenglänzender Schiefer, identisch mit (431), (433) etc., in unregelmässigen, eckigen
Stücken, die durch Quarz verkittet sind.
Die Breccie wurde in einem wenig hervortretenden Felsenhügel aufgefunden. 5 Kilom. süd-
westlich des Lagers 170, Saka-dsong

435. Grüngrauer, seidenglänzender, phyllitischer Schiefer.
Identisch mit (431), (420) etc. Anstehend westlich von Saka-dsong; das Fallen 43° gegen
S. 40° O.

436. Weisser Quarz.
Quarznest in (435); cf. (432).
Weiter westwärts, in der Nähe des Lagerortes 171, ändert sich die Lage dieser Schiefer,
so dass das Fallen hier 60° gegen S. 40° W. beträgt.

437. 438. Dunkelgrauer Glimmerschiefer mit Nestern von weissem Quarz.
Grobkörniger als (431), sonst mit diesem Schiefer identisch. Anstehend an der Felsenecke
Tschoro-dong, südöstlich des Lagers 171; das Fallen 16° gegen O. 20° N.

439. Graues, pleistocänes Konglomerat.
Das Gestein besteht aus abgerollten Stücken von bis zu 4.5 mm Durchmesser aus verwit-
terten Ergussgesteinen, kalkhaltigem Tonschiefer, dichtem, dunklem Kalkstein etc.; dazu treten
noch Fragmente aus Quarz und Biotit; das Ganze liegt in einer kristallinischen Masse von
grossen Kalkspatindividuen. — Das Konglomerat macht den Eindruck eines sehr jungen Ge-
steins. Es bildet eine fast horizontal liegende Scholle, die im Grossen und Ganzen unter 15°
gegen S.W. abfällt.
Die Probe wurde südlich des Lagers 172 geschlagen und bildet, allem nach zu urteilen,
eine Partie der als pleistocän bekannten Ablagerung, die weiter unten aus der Gegend zwischen
dem Manasarovar und Rakas-tal beschrieben werden soll; cf. (650).

440. Gelbgrauer, schieferiger, kristallinischer Kalkstein.
Identisch mit (441). Anstehend zusammen mit (439), südlich des Lagers 172.

441. Grauer, schieferiger, kristallinischer Kalkstein.
Das Gestein besteht aus langgestreekt scheibenförmigen Kalkspatindividuen, derer Länge
1 mm nicht überschreitet. Durch die gegenseitig parallele Anordnung dieser Scheiben bekommt