国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0099 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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OCR読み取り結果
558–503. Serpentin von verschiedenen Farben.
Serpentinische Massen, oft chloritische Partien, frische Reste von Olivin, rhombischem
und monoklinem Pyroxen, Picotit und schwarzem Erzstaub umschliessend, folglich ein ursprüng-
licher Lherzolith von derselben Zusammensetzung wie z. B. (530) (564) etc. und derselben
eocänen Gangformation wie die übrigen Peridotite des Brahmaputratales zugehörig.
Anstehend 3 Kilom. nördlich des Lagers 203, südlich vom Tugri-la.
564, 565. Gelblicher, gefleckter Lherzolith.
Das Gestein besteht aus Olivin, Bronzit, Augit und Picotit. Das Allermeiste des Olivins
ist indessen in Serpentin mit feinen Schnüren staubfeiner Erzkörner umgewandelt worden; der
Pyroxen dagegen ist zum grössten Teil frisch und nicht serpentinisiert. (505) zeigt eine starke
Verwitterung.
Anstehend auf dem Passe Tugri-la, südlich des Lagers 204.
566, 567. Dunkel- und graugrüner Serpentin.
Von derselben Beschaffenheit wie (558) etc. und durch Serpentinisierung eines Peridotites
entstanden.
Anstehend das Tugri-kunglungtal hinab, südlich des Lagers 204.
568, 569. Blaugrüner Serpentin.
Identisch mit (558) etc.; südlich des Lagers 204, »wo der Weg links über eine kleinhüge-
lige Gebirgskette abbiegte.
Die hier erwähnten Serpentine zeigen schöne, spiegelnde Gleitflächen.
570, 571. Weisser Quarz.
Lose Stücke, mutmasslich aus einem grösseren Quarzgang, bei Martsuk, östlich vom See
Guntschu-tso, westlich des Lagers 205.
572–574 Gelblicher, schieferiger Kalkstein.
Das Gestein ist vollständig mit der am Westufer des Manasarovar anstehenden Kalkstein-
serie (631–633) und (638), (639) identisch, wie diese präeocän, mutmasslich jurassisch.
Anstehend westlich des Lagers 205; das Fallen 20° gegen O. 30–40° S.; auch das Fallen
16° gegen O. 10° N. wurde beobachtet.
575, 577. Grüngrauer, schieferiger Kalkstein.
Identisch mit (573) etc.
Anstehend in der Nähe des Lagers 206, mit dem Fallen 29° gegen O. 30° S.
576. Rotblonder, zuckerkörniger Muscovitgranit.
Das Gestein besteht aus Orthoklas, Plagioklas, Quarz, Muscovit, Granat und Biotit; die
beiden letztgenannten Mineralien kommen nur ausnahmsweise vor. — Der Orthoklas zeigt ein-
heitlichen Bau; Schnitte nach M (010) mit zentral austretender Bisectrix c löschen 5° zu den
Spaltrissen nach P (001) aus; demnach reiner Kalifeldspat. — Der Plagioklas baut sich aus
Zwillingen nach dem Albit- und Karlsbadergesetz auf. Die symmetrische Auslöschungsschiefe
der Zwillingslamellen ist sehr klein; gemessenes Maximum = 4°. Schnitte mit zentral aus-
tretender Bisectrix c zeigen eine Auslöschung von 8 bis 10° gegen die Spaltrisse nach P (001).
Der Plagioklas ist schwächer lichtbrechend als der Quarz:
ω > α, ε > γ; ε > α, ω > γ.
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