National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0136 |
Southern Tibet : vol.5 |
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804. Stark verwittertes **Porphyrgestein**.
Anstehend südöstlich des Lagers 268.
805–875. Weissgraue bis graue, gestreifte **Granite**.
Ohne Angabe des Fundortes.
876.¹) Rotblonder, dichter **Kalkstein**.
Petrographisch identisch mit (89). Anstehend am Lager 285, Karakorum.
877. Dunkel graulich brauner **Kalkstein**.
Anstehend am Lager 289.
878. Dunkelgrauer **Sandstein**.
Scheint petrographisch mit (880) etc. identisch zu sein und sollte folglich eine posteocäne
Ablagerung bilden. Am Lager 290. Das Fallen 80° gegen O. 15° N.
879. Grauschwarzer, dichter **Schiefer**.
Anstehend am Lager 291.
880. Dunkelgrauer, quarzitischer **Sandstein**.
Anstehend an der Felseneeke zwischen den beiden Tälern, westlich des Lagers 292.
881. Dunkelgrauer, quarzitischer **Sandstein**.
Westlich des Lagers 295, »wo das Tal die östnordöstliche Richtung einschlägt«. Das Fallen
20° gegen O. 10° S.
882, 883. Rotbrauner, kristallinischer **Kalkstein**.
Pflasterstruierter, gänzlich umkristallisierter Kalkstein ohne Spuren von Fossilien. Anstehend
gleich östlich des Lagerplatzes 296. Das Fallen 60° gegen O. 15° N.
884. Grauer, glimmerreicher **Sandstein**.
Das Gestein ist glimmerreicher als (878), (880) etc. und zeigt schieferige Textur. In der
Nähe des Lagers 297. Das Fallen 62° gegen N. 10° O.
885–888. Graulich weisser, dichter **Kreide(?)-Kalkstein**.
In einem Dünnschliffe sieht man undeutliche Spuren von Fossilienskeletten. Durchschnitten
teils von Foraminiferen und teils von dicken Schalen, die genau dieselbe Mikrostruktur auf-
weisen wie die Schalen des *Praeradiolites Hedini* Douv. vom Aksai-Tschin. Ohne behaupten
zu wollen, dass diese Fragmente gerade die erwähnte Spezies repräsentieren, glaube ich doch,
dass es sich wirklich um Radiolitesschalen handelt, und dass der betreffende Kalkstein folglich
dem Kreidesystem zugehört. Für diese Annahme könnte auch der Umstand sprechen, dass
(885–888) mit demselben Streichen wie der cenomanen Radioliten-Kalkstein (42–63) in der
Streichungsrichtung desselben ung. 40 Kilom. weiter nach W. N. W. vorkommen.
Die Stufen wurden westlich und östlich des Passes (5,355 m ü. d. M.) zwischen den Lager-
plätzen 297 und 298 sowie bei dem letztgenannten gefunden.
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