国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0144 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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988. Grober **Sandstein** oder feinkörniges **Konglomerat**.
Das Gestein besteht aus kleinen, grünen bis rötlichen Körnern eines Porphyrgesteins und ist dem Sandstein **(990)** sehr ähnlich.
Anstehend auf dem Passe 3 Kilom. südöstlich des Lagers 397.
989. Braungelber, feinkörniger **Sandstein**.
Auf dem Passe Teleb-la (4.974 m ü. d. M.), 3.2 Kilom. nördlich des Lagers 397. Das Fallen beträgt 76° gegen N. 20° O.
990, 991. Graugrüner **Sandstein**.
Das Gestein besteht aus eckigen Fragmenten von *Quarz*, *Orthoklas*, *Plagioklas*, porphyr-struierten Ergussgesteinen und aus sekundären *Chlorit*- und *Epidot*ausscheidungen.
Die Quarzfragmente, deren Durchmesser bis auf 0.5 mm steigen kann, zeigen zuweilen die Form eines Dihexaëders; sie treten fast an Menge die Feldspatfragmente zurück; diese bestehen sowohl aus Plagioklas wie aus Orthoklas. — Die Gesteinsfragmente, sogar von 1.8 mm Durchmesser, zeigen Porphyrstruktur: feinstruierte Hauptmasse aus Andesinleistchen in wirrer oder fluidaler Anordnung mit Einsprenglingen von Plagioklas oder Orthoklas und Quarz; mikro-felsitische Grundmasse mit Orthoklaseinsprenglingen; ophitische Grundmasse wie diejenige eines feinkörnigen bis dichten Diabases. — Dazu treten Nester von zeisiggrünem Epidot und fein-schuppige, grüne, chloritische Aggregate mit schwachen Interferenzfarben. — Das Gestein ist offenbar auf Kosten der späteocänen Eruptivformation gebildet und folglich posteocin.
Anstehend 3.5 Kilom. nördlich des Lagers 398, 2.6 Kilom. südlich des Lagers 399; nahe Kjung-tsang. Das Streichen und Fallen wechselt sehr: zuerst, weitest nach S., 80° gegen N. 20° O., dann 60° gegen S. 20° W., weiter nördlich 70° gegen S. und 67° gegen S.
992. Graugrüner **Sandstein**.
Identisch mit **(990)**. Anstehend auf dem Passe Gjägong-la mit n.ö., ö. und s.ö. Fallen.
993. **Kalksinter**.
An der heissen Quelle 1.6 Kilom. südlich des Lagers 400.
994. Dunkelbrauner **Porphyr**.
Geröll beim Lager 401. Schutt- und Blockanhäufungen von Porphyr und Granit sind all-gemein verbreitet zwischen den Lagern 399 und 401, auf der Gebirgskette Kantschung-gangri.
995, 999. Graue **Quarzbiotitdiorite** (»Hornblendegranites»).
Das Gestein kommt in einer grob- und feinkörningen Varietät an demselben Fund-orte, Lagerplatz 403, südlich vom Sangmo-bertik-la (5.586 m ü. d. M.) vor.
Die feinkörnige Varietät **(996)** besteht aus *Plagioklas*, *Quarz*, *Biotit*, *Augit*, *Hornblende*, *Magnetit* und *Apatit*. — Der *Orthoklas*, im allgemeinen stärker verwittert als der Plagioklas, zeigt zuweilen in seinen Randpartien eine schwach ausgeprägte Mikroklinstruktur. Schnitte mit zentral austretender Bisectrix c löschen 9—10° gegen die guten und dicht ge-legenen Spaltrisse nach P (001). Der Orthoklas ist demnach kein reiner Kalifeldspat, sondern ein Natron-Kalifeldspat. — Der *Plagioklas*, zuweilen leistenförmig mit Tendenz zu selbständiger Begrenzung, ist polysynthetisch nach dem Albitgesetz verzwillingt und zeigt oft zonaren Bau, der Kern basischer, ungefähr Ab²An², die Hülle saurer, ungefähr Ab⁴An². — Der *Quarz* zeigt oft eine Andeutung zu selbständiger Begrenzung, zuweilen in mikropegmatitischer Verwachsung
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