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0167 Southern Tibet : vol.5
南チベット : vol.5
Southern Tibet : vol.5 / 167 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000263
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OCR読み取り結果

gehörigkeit zu der quarzporphyrischen oder zu der quarzporphyritischen Reihe folglich un-
sicher wird.
Mit der Benennung quarzporphyrischer Liparit will ich sowohl das posterctaceische Alter
wie die starke Verwitterung dieser Gesteine angegeben haben.
Zu dieser Varietät rechne ich: (341), (342), (346), (350), (355), (358), (359), (366?), (368?),
(750–756), (997), (1019), (1020).
Aus der Karte, Fig. 3, geht hervor, dass diese Ergussgesteine nur auf den höchsten Teilen
des Transhimalaya (Largäp, Terinam, Laptschung-Schuru und Surnge) vorkommen, und dass
sie z. B. in der Talniederung südlich vom Transhimalaya ganz vermisst werden.

Termalaingranite.

Die chemische Zusammensetzung der hier oben beschriebenen granitischen Gesteine geht
aus den Analysen der Stufen (3), (168), (262) und (584) hervor. Wenn aus der durch diese
Analysen gefundenen prozentischen Zusammensetzung der Gesteine ihre molekularprozentische,
nach OSANN, berechnet wird, erhalten wir die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte:

s A C F a c f n
(584) . . . . . 80.95 5.61 0.80 3.71 11 1.5 6.62; a > f > c
(3) . . . . . 77.54 4.02 3.29 3.65 7.5 6.0 6.5 6.34; a > f > c
(168) . . . . . 78.80 4.40 3.10 6.00 6.5 4.5 9.0 2.96; f > a > c
(262) . . . . . 72.26 4.09 5.42 6.88 5 6.5 8.5 7.55; f > c > a

(3) stellt ein intermediäres Magma dar mit fast gleichgrossen Werten für a, c und f, doch
mit Übergewicht für a, d. h. für die Alkalifeldspatsgruppe, die hier aus natronhaltigem Ortho-
klas + dem Albithgehalt eines basischen Oligoklases besteht. Das molekulare Mengenverhältnis
Na₂O : K₂O, bezeichnet als n = 6.34, gibt an, dass der gesamte Gehalt des Gesteins an Natron-
feldspat grösser als derjenige an Kalifeldspat ist, und dass die erwähnten Feldspate sich zu
einander verhalten wie 6.34 : 3.66. Das Gestein zeigt die chemische Zusammensetzung eines fast
typischen, mittelsauren Alkalikalkgranites, z. B. des Granitites von Landsberg.
(584) fällt zwar in dasselbe Teildreieck des Projektionsfeldes wie (3), hat aber a viel grösser
als f, während c so unbedeutend ist, dass der Projektionspunkt des Gesteins beinahe mit den-
jenigen eines Sodalithsyenites etc. zusammenfällt. Um eine allseitige Bestimmung eines Gesteins
zu bewerkstelligen, muss indessen auch die Grösse von s und n berücksichtigt werden: s = 80.95,
n = 6.62. Ein Alkaligranit, bei welchem s, d. h. die gesamte molekulare Menge von SiO₂ + TiO₂
ebenso gross wie bei (584) ist, hat die Atomgruppe CaAl₂O₄ oder c = 0, während ein Alkali-
kalkgranit mit s = 81. c = ungefähr 2 hat. Was den ungewöhnlich kleinen Wert für c betrifft,
so erklärt sich derselbe daraus, dass der Plagioklas, wie die optische Analyse zeigt, fast reiner
Albit ist mit unbedeutender Einmischung von Anorthit. Den chemischen ebenso wie den
optischen Charakteren nach stellt (584) ein saures an Kalifeldspat reiches Glied des mittelsauren.
an basischem Oligoklas reicheren Gneissgranitites (3) dar.
Bei (168) ist f > a > c, d. h. die farbigen Gesteinselemente überwiegen an Menge die Kali-
und Natronfeldspate und diese den Anorthitgehalt des Gesteins; dagegen ist a + c grösser
als f, d. h. die gesamte Feldspatmenge ist grösser als der Gehalt an farbigen Elementen. Im
Projektionsdreieck (Fig. 2) fällt der Projektionspunkt des Gesteins beinahe vollständig mit dem-
jenigen des Rapakivis von Dagö zusammen, jedoch mit dem Unterschied, dass n bei (168) sehr
klein ist, nur 2.96, während n bei dem erwähnten Rapakivi 5.7 beträgt, d. h. die molekulare
Menge von Na₂O sich zu derjenigen von K₂O verhält wie 5.7 : 4.3.