国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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Hiehergehörige Sandsteinvarietäten ähneln in hohem Grade dem von GRIESBACH ¹ zwischen Nabgo und Dongpu in Hundés angetroffenen »grey sandstone of the pepper-and-salt colour com- mon in the Siwaliks, in thin banks, divided by slaty portions of the same, and partings of gritty conglomerate. No fossils . . . They are unconformably overlaid and lost under masses of younger deposits near Dongpu . . . The sandstone, which cannot be older than miocene, has a rolling dip to North . . . Conglomerates, grits and soft friable sandstone and clays rest horizontally alike over this sandstone and the older beds below . . .«
Ohne das Alter dieser Sandsteine als miocän feststellen zu wollen, glaube ich jedoch, dass man sagen darf, dass dieselben posteruptiv, d. h. postcocän sind, dass sie lacustrine oder flu- viatile Anhäufungen von Verwitterungsmaterial von den Graniten, Dioriten, Gabbros und Pyro- xeniten sowie von den effusiven Äquivalenten dieser Gesteine her bilden, und dass ihre Bildung während der Zwischenzeit zwischen der cocänen Eruptionsperiode und dem pleistocänen Zeit- abschnitt vor sich gegangen ist.
Die geographische Verbreitung dieser Sandsteinformationen ist, wie die geologische Über- sichtskarte zeigt, eine sehr grosse. Sie kommen sowohl im Tschang-tschenmo und auf dem tibetanischen Hochplateau, wie auf dem Transhimalaya, im Brahmaputra-, Satledsch- und In- dustal vor.
Zu den schwach quarzitischen Sandsteinen oder Sandschiefern rechne ich: (20—23), (27—32), (38), (39), (72), (84), (99), (100), (138), (139), (303), (372), (408—412), (416²), (462—468), (470— 474), (482—484), (493—495), (497), (498), (528—530), (603—606), (724), (725), (854), (878—881²), (884²), (911²), (916²), (988—992), (1021), (1042—1047), (1086), (1118).
Zu den kalzitreicheren Varietäten, sandigen Kalksteinen oder kalkhaltigen Sandsteinen gehören (42), (73), (74), (78), (106—110), (114), (156), (182), (404—406), (889), (890), (898), (979).
Präeocäne Sandsteine oder Quarzite.
Weisse, weissgelbe oder graulich weisse, oft quarzitische Sandsteine oder Quarzite, ohne Fossilien. Einige bestehen fast ausschliesslich aus Quarzkörnern mit vereinzelten Feldspar- fragmenten; in anderen treten dazu noch authigene Turmalinkristalle und Glimmerblättchen, sowie Häute von Eisenhydroxyd. Diese Bestandteile werden durch sekundär ausgeschiedene Kieselsäure cementiert. Das Auftreten authigener Turmalinsäulchen deutet eine Kontaktmeta- morphose seitens der eocänen Granite, Diorite etc. an. Das metamorphosierte Gestein sollte folglich präeocän sein.
Die Struktur ist selten die eines Sandsteins; gewöhnlich kann dieselbe als eine mehr oder weniger ausgeprägte Quarzitstruktur charakterisiert werden. Die Quarzkörner zeigen undulöse Auslöschung, Druckzwillinge, Aufberstung in verschieden orientierte Partien, Mörtelkränze, d. h. deutliche Spuren einer kataklastischen Einwirkung. Dabei können die Quarzkörner linsenförmig ausgewalzt werden; die Längsachsen derselben zeigen eine gegenzeitig parallele Orientierung, wobei auch die feinstruierte Zwischenmasse durch ihre zu den Quarzlinsen parallele Anordnung eine Art Kristallisationsschieferigkeit hervorrruft. Diese schieferigen, quarzitischen Sandsteine könnten als lepidoblastische Quarzite mit noch nachweisbarer blastopsammitischer Reliktstruktur bezeichnet werden. Es gibt auch Quarzite, deren Körner die verzahnte Struktur echter Quarzite zeigen, obwohl die Detritusränder der Quarzkörner die frühere abgerollte Form dieser sowie den sedimentären Ursprung des Gesteins verraten.
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