国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0017 |
Southern Tibet : vol.6 |
| 南チベット : vol.6 |
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Meteorologie von Dr. Nils Ekholm.
Vorwort.
Die hier veröffentlichten Beobachtungen Dr. Sven Hedins umfassen, wie ersichtlich, die Dauer
seiner letzten Reise in Tibet vom 28. Juni 1906 bis zum 25. August 1908. Diese Reise wurde
in zwei Abschnitte geteilt; der erstere dauerte bis zum Ende von November 1907, als er nach
Drugub in Ladak zurückgekehrt hatte. Dort rüstete er eine neue Karawane aus, zog am 4.
December nach Norden und dann nach Osten wieder in Tibet hinein. Von diesen Beobach-
tungen wurden die meisten in Gegenden ausgeführt, die bisher in meteorologischer Hinsicht
ganz unerforscht waren. Nur die Beobachtungen vom 28. Juni bis zum 19. August 1906 wurden
im Brittischen Ostindien, Kaschmir und Ladak, gemacht, und zwar zum Teil an Orten, wo die
Engländer regelmässig meteorologische Beobachtungen ausführen; dadurch gewinnnen wir eine
wertvolle Vergleichung mit diesen Beobachtungen. Besonders für die Station Leh ist dies
wichtig, weil, wie wir sehen werden, die Seehöhen von Dr. Hedins Stationen mit Hilfe der in
Leh ausgeführten englischen Beobachtungen berechnet worden sind. Ausser den dort ausge-
führten Beobachtungen wurden für diesen Zweck auch die in Simla und Darjeeling gemachten
englischen Beobachtungen benutzt, für diese beiden Stationen aber gibt es leider keine Vergleich-
ung mit den Beobachtungen Hedins. Die meteorologischen Beobachtungen, die Hedin während
seiner früheren Reise von Juni bis December 1901 in Tibet gemacht hat,¹ gestatten eine interes-
sante Vergleichung mit den hier veröffentlichten, die ich jedoch der Zukunft überlassen muss,
weil dieselbe nur in Verbindung mit der sehr mühsamen klimatischen Bearbeitung aller dieser
Beobachtungen ausgeführt werden kann.
Erläuterungen zu den Tabellen der Beobachtungen.
Die Beobachtungen sind nach Zeit und Ort geordnet; wo die Breite und Länge fehlen,
kann man also dieselben näherungsweise durch Interpolation bestimmen.
Die Seehöhen sind aus den meteorologischen Beobachtungen berechnet; es bezeichnet n die
Zahl dieser Beobachtungen. Wo n nicht angegeben ist, ist für die Berechnung der Seehöhe auch
andere Methoden, wie gemessene oder geschätzte Höhendifferenzen, Gefälle der Flüsse, zur Hilfe
genommen. Für Srinagar und Leh sind die Seehöhen nach den Höhenmessungen der Engländer
angegeben.
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