National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0362 |
Southern Tibet : vol.6 |
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OCR Text
10. *Navicula protracta* Grun. T.
11. *N. crucicula* W. Sm. T.
12. *N. subrhombica* nov. spec. T.
13. *N. salinarum* Grun. T.
14. *N. hungarica var. linearis* Oestr. T.
15. *N. digito-radiata* Greg. T.
16. *N. pygmæa* Kg. T.
17. *Stauroneis africana* Cl. T.
18. *St. salina* W. Sm. T.
19. *St. Gregoryi* Ralfs. T.
20. *Anomæoneis sphærophora* Kg. T. P.
21. *Amphipleura rutilans* Trentep. T.
22. *Amphiprora paludosa* W. Sm. T.
23. *Mastogloia Smithi* Thw. T.
24. *M. elliptica* Ag. T.
25. *M. Brauni* Grun. T.
26. *Amphora Ostenfeldi* nov. spec. T.
27. *A. lineolata* E. T.
28. *Rhopalodia musculus* (Kg.) O. Müll. T.
29. *Nitzschia hungarica* Grun. T.
30. *N. gradifera* nov. spec. T.
31. *N. obtusa* W. Sm. T.
32. *N. bacillum* nov. spec. T.
33. *Surirella ovalis* Bréb. f. typica! T.
Unter dieser verhältnismäßig großen Zahl sind nur drei Arten, die auch in Pamir gefunden wurden, und zwar handelt es sich um Formen, die bekanntlich gegen chemische Veränderungen des Wassers wenig empfindlich sind, als Leitformen für salzige Gewässer also kaum gelten können. Die weitaus überwiegende Mehrzahl aber lebt ausschließlich in Tibet, und durch sie besonders wird das Zahlenverhältnis der in beiden Gebieten gefundenen Diatomeen wesentlich beeinflußt.
MERESCHKOWSKY zählt in der eingangs erwähnten Arbeit 196 Formen auf, 146 Arten und 50 Varietäten, die zum größten Teil auch von mir beobachtet wurden. Auch aus seiner Arbeit geht ein überwiegendes Auftreten der Gattungen *Pinnularia*, *Nitzschia* und *Cymbella* hervor, auffällig arm ist aber seine Liste hinsichtlich halophiler Formen, die doch in Tibet so weit verbreitet sind. Am Schlusse seiner Arbeit beschreibt MERESCHKOWSKY ein neues Genus, *Dalai Lama*, mit der einzigen Art *D. tibeticus* Mer. Ich selbst habe dieses Lebewesen häufig gefunden, nicht nur in Material aus Asien, sondern überall im Süßwasser. Seine Zugehörigkeit ist
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