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0422 Southern Tibet : vol.6
Southern Tibet : vol.6 / Page 422 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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2. ? S. decimina Müll.
Die Fäden waren steril, und die Bestimmung ist deshalb leider etwas un-
sicher. Die Größenverhältnisse der Zellen stimmen aber mit S. decimina
Müll., und in jeder Zelle waren zwei einander kreuzende schlanke Chromato-
phoren, wie es für diese Art charakteristisch ist.
Lokalität: IV, beim Kleinen Kara-kul, in Pamir. 20. Juli 1894.

3. S. Hassallii (Jenn.) Pet.
Lokalität: XXXII, im Mitt-Tal, Kwen-lun. 6. Aug. 1896.

4. S. Lutetiana Pet.
Lat. fil. 40 μ, lat. zygot. 38 μ, long. zygot. 100 μ.
Lokalität: XVIII, aus dem Jeschil-kul, in Pamir. 2. Sept. 1894.

5. S. varians (Hass.) Kg. Taf. XI, Fig. 19—22.
Lokalität: XIX, bei dem Jeschil-kul, in Pamir. 2. Sept. 1894.
form. lat. cell. veg. 32—34 μ, long. duplo-quadruplo longioribus; lat. cell. fruct.
44—74 μ, lat. zygot. 40—50 μ, long. 80—90 μ.
Die Zellen haben nur jede 1 Chromatophor und entbehren Falten an den
Querwänden. Es kommt bisweilen Rhynchonema-Kopulation innerhalb der
kopulierenden Zellen vor (Taf. XI, Fig. 20—21), aber niemals durch Kopula-
tionskanäle außerhalb der Zellen. Bisweilen werden kurze, seitliche Kopulations-
kanäle gebildet, ich habe aber nicht beobachtet, daß sie zur Kopulation führen
(Taf. XI, Fig. 22). Bisweilen werden Parthenosporen in aufgeschwollenen Zellen
ohne Kopulation gebildet (Taf. XI, Fig. 19).
Die Zygoten sind elliptisch, braun mit glatter Membran.
Lokalität: XLII, unbestimmte Stelle in Pamir.

6. S. sp. steriles.
Es waren sterile und deshalb meistens unbestimmbare Spirogyra-Fäden in
den Proben; sie stammen aus den Stellen, die bezeichnet sind mit den Nummern:
IV, VIII, X, XI, XII, XIX, XXI, XXIV, XXVI, XXX, XXXI, XXXII, XXXVI,
XXXVII, XL und XLII.

Zygnema (Ag.) De By.

1. Z. stellinum (Vauch.) Ag.
Cum zygotis immaturis. Lat. fil. veg. 33—34 μ, lat. zyg. 36 μ, long. zygot. 46 μ.
Lokalitäten: XVI, bei Jam-bulak-baschi auf dem Mus-tagh-ata, in Pamir. 3. Aug. 1894.

2. Z. sp. steriles.
Sterile und deshalb unbestimmbare Zygnema-Fäden waren in den Proben;
sie stammen von den Stellen, die bezeichnet sind mit den Nummern: VII,
XIV, XV, XVI, XVII, XIX und XLII.