国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0511 |
Southern Tibet : vol.7 |
| 南チベット : vol.7 |
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345
Suess concludes:
Ein petrefactenreicher mesozoischer, wohl auch stellenweise den Kohlenkalk um-
fassender Zug zeigt sich im östlichen Pámir mit fast östlichem Streichen zwischen Isstyk
und Aktásh, wendet sich bald gegen S. O., überschreitet den Neza-tásh, nimmt zwischen
Mustágh und Kuen-lun im oberen Thale des Yárkandflusses an Breite zu, reicht endlich
südwärts bis an den Saser Pass und nach Chángchenmo, umfasst in seiner Mitte Kárá-
koram, die Hochebene Dipsang, die Lokzhungberge, Lingzithang und alles Hochland bis
an den Kuen-lun, sich wahrscheinlich ostwärts fortsetzend in den Aksai Chin, d. i. die
Weisse Wüste, und gegen den Jeshil Kul.
Suess feels convinced:
dass die heute zerbrochenen und gefalteten mesozoischen Kalkmassen, welche die
einzelnen Zonen des Himalaya von Tibet bis zum Kárákoram und bis in den östlichen Pámir
bilden, dereinst von einem gemeinsamen Meere abgelagert worden sind, und nun sehen wir,
dass dieses Meer auch die südliche Region des heutigen Hindukush umfasste.
Of the limestone zone he says:
Das gegen Ost so rasch an Breite zunehmende Kalkgebiet Kárákoram-Lingzithang
greift nun von S. O. her über Neza-tásh in den östlichen Pámir, abermals den Zusammen-
hang des Baues andeutend; im Norden aber krümmt sich Kuen-lun erst gegen N. W.,
dann gegen N. N. W., um die Ketten des Kashgargebirges mit dem mächtigen Tagharma
und das Vierzig Spitzen-Gebirge zu bilden.
To this Suess adds in his Vol. III, p. 348, Leipzig 1901, especially on account
of the investigations of BOGDANOVITCH:
Stoliczka hat sich getäuscht, als er glaubte, dass der Triaskalk vom Ak-tash im
Pámir sich gegen S. O. bis in das petrefactenreiche Kalkgebirge des Karakorum-Gebietes
fortsetzt. Es zeigt sich vielmehr, dass die Gneiss-Massen, welche Stoliczka zwischen Balgun,
Tash-kurgan und Kanshubar (O. vom Ak-tash) kreuzte, sich nicht nur gegen Nord in den
Mustag-ata, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch gegen Süd durch den Tagdum-
bash-Zug zu den Hochgebirgen des Pámir fortsetzen. «Von Tagdumbash», sagt Iwanow,
«wächst das Gebirge schnell in die Höhe und fliesst zusammen mit den über die Wolken
ragenden Spitzen von Kara-korum-Mustag, welche über 20,000 Fuss hoch sind.» Hiermit
wird ein Bild geschaffen, welches von früheren Vorstellungen noch mehr abweicht. Mustag-ata
wird zu einem Theile der Gneisskette von Baltistán, welche durch K² gegen S. O. zum
See Pangong streicht . . . .
Unter den Gletschern der Ketten von Baltistán selbst läuft in grosser Höhe eine
Zone von verändertem Kalkstein weithin durch den Gneiss, in welchem sie eine Synclinale
oder einen nach S. W. sich öffnenden Keil zu bilden scheint.
Regarding the geological horizons, Suess has written an important article, to
which here only a short reference has to be made. Stoliczka and Bogdanovitch
are his principal authorities.¹
STOLICZKA was the first geologist in the Pamirs. In private letters he expressed
his astonishment at finding not a plateau-land, but a series of ranges and valleys.
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