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0229 Southern Tibet : vol.8
Southern Tibet : vol.8 / Page 229 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000263
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Drei Jahre darauf drang Wei-ch'ing sogar über Kao-ch'üeh hinaus in die Wüste vor, bis er nach einem Marsche von 600—700 li einer Abteilung der Hsiung-nu eine vernichtende Niederlage beibrachte.¹ Durch diese Eroberungen waren die alten Bezirke Shang, Pei-ti (Nordland) und Lung-hsi wiederhergestellt (s. oben S. 190ff); hinzu trat ein neuer Bezirk, der die Oase Ning-hsia, weiter im Norden den Huang-ho-Bogen umfaßte und offenbar zur Erinnerung an gleichartige Verhältnisse vor tausend Jahren den Namen Sho-fang (Nordland) erhielt; auch das nördlichste Sperrtor Kao-ch'üeh lag in diesem Bezirk

c) Die westlichen Grenzbezirke am Yangtsé. Gehen wir von Lung-hsi nach Süden, so treten wir in das Gebirgsland des Yangtsé ein, wo schon in Wen-wangs Zeitalter, in größerem Umfange aber erst unter der Ch'in-Dynastie Grenzbezirke eingerichtet waren. Dem alten Bezirk San-pa am Schwarzwasser kommt unter den älteren Han ungefähr der Bezirk Wu-tu 武都 gleich, dem sich südlich der Bezirk Min-shan 牧山 anschließt. Der Name des ehemaligen Bergstaates Shu beschränkt sich jetzt auf den südlichen Teil des Beckens von Ch'eng-tu-fu, der nördliche wird durch den neuen Bezirk Kuang-han 廣漢 gebildet, während im Süden am Zusammenfluß des Min-ho mit dem Yangtsé der noch wichtigere Grenzbezirk Chien-wei 鍵為 entstanden ist. Von hier aus sind im Jahre 112 v. Chr.