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0371 Southern Tibet : vol.8
Southern Tibet : vol.8 / Page 371 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000263
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bashi vorbei, und östlich vereinigt er sich mit dem Südfluß. Dieser Fluß kommt südlich aus dem Chou
So-chü (Yarkand); er teilt sich, sein linker Arm ist der Zarafshân-Fluß, sein rechter der Tian-ab-Fluß.
Und dann fließen sie im Nordosten südlich am T'ing Maral-bashi vorbei, wo sie sich vereinigen und
den südlichen Ts'ung-ling-Fluß bilden. Dieser verbindet sich mit dem Nordfluß. Weiter östlich nimmt
er im Norden den Aksu-Fluß auf; noch weiter östlich vereinigt er sich mit dem Khotan-Fluß. Dieser
hat zwei Quellflüsse; der westliche heißt Kara-kash-Fluß, der östliche Yurung-kash-Fluß; im Norden
vereinigen sie sich und fließen in den Ts'ung-ling-Fluß. Weiter östlich bildet dieser den Tarim-Fluß,
weiter nordöstlich fließt er südwestlich am T'ing Kara-shahr vorbei. Der Ugen-Fluß kommt aus dem
Nordosten des Chou Wen-su (Aksu); westlich fließend, biegt er nach Osten um, durchfließt den Südosten
des T'ing Kucha. Sein linker Arm ist der nördliche Ugen-Fluß. Sein rechter Kanal ist der südliche
Ugen-Fluß; östlich vereinigen sich beide. Weiter östlich bildet der Oberlauf des Khaidu-Flusses den
Yuldus-Fluß; er kommt aus dem Norden des T'ing Kara-shahr, westlich fließend biegt er nach Osten
um, fließt westlich an der Hauptstadt des T'ing vorbei und bildet südlich den Khaidu-Fluß; in Wirbeln
bildet er den Bostan-See. Wiederum westlich fließend, biegt er nach Südosten um, südöstlich vom
nördlichen Ugen-Fluß vereinigt er sich mit (dem Tarim). Weiter östlich fließt dieser in den Lop-See.
Der Cherchen-Fluß kommt aus dem Nordosten des Chou Khotan; östlich fließend, kommt er
durch den Südosten des T'ing Kara-shahr und ergießt sich ebenfalls in den See.
Der Ili-Fluß hat drei Quellflüsse, den Tekes, den Kunges und den Kash. Nach ihrer Vereinigung
fließt er westwärts durch den Süden des Fu Ili. Weiter westlich vereinigt er sich mit dem Charin- und
dem Chilik-Fluß, nach nordwestlichem Laufe ergießt er sich in den Balkhash-See.
Westlich vom *Kara-tala-issik-See befindet sich der nordwestliche Teil des T'ing Ch.n̈g ḧc; der
Boro-tala-Fluß von Ching-ho und der Kulkara-ussu-Fluß ergießen sich beide in den See. Der Ayar-See
befindet sich nordwestlich vom Fu Ti-hua (Urumchi); der Manass- und der Lo-k'o-lun-Fluß ergießen sich
beide in den See. Der *Alagtu-hur-See befindet sich im Südwesten des T'ing T'a-ch'eng (Tarbagatai);
der Omul-Fluß ergießt sich in den See. Der Dsaisang-See befindet sich nördlich vom T'ing T'a-ch'eng;
der Irtysh-Fluß kommt von der Stadt Kobdo her und ergießt sich in nordwestlichem Lauf in den See;
wiederum nordwärts fließend, tritt er in das Grenzgebiet von T'a-ch'eng ein.
Der Naryn-Fluß (Syr) befindet sich nordwestlich vom T'ing Ush (Uch), der Temurtu-See (Issik-köl)
befindet sich südwestlich vom Fu Ili.
Im Osten grenzt (Hsin-chiang) an die Äußere Mongolei und das Khalkha-Dtassaktu-Khanat, im
Westen an Khokand und das Land der Buruten (Kara-Kirgisen), im Norden an Tannu und Ulianghai,
im Süden an Hsi-tsang (Tibet), im Südosten an Kansu und Ch'ing-hai (Kuku-nor), im Nordosten an
die Stadt Kobdo, im Nordwesten an die Kasak, im Südwesten endlich an Badakhshan.
Während die Übersichtskarte der Provinz Hsin-chiang auf Pl. XXVIIIb vollständig
gegeben wird, glauben wir von den Bezirkskarten die nördlichsten fortlassen zu dürfen,
da unsere Betrachtungen vornehmlich Ostturkistan und der Gebirgsumrandung im Süden
und Westen oder, wie die Chinese würde, dem Ts'ung-ling und dem Lop-nor-Gebiet
gewidmet sein sollen. Die hier gelegenen Bezirke von Hsin-chiang sind auf den beiden
Blättern von Pl. XXVIII vereinigt, und zwar ist dies mit Rücksicht auf den Verlauf der
Gebirge in der Weise geschehen, daß das östliche Blatt um 1¹/₃ Grad weiter nach Norden
reicht und dementsprechend vom äußersten Süden 1¹/₃ Grad fortläßt.¹ Das Ganze, das
aus den Stücken der einzelnen Bezirkskarten zusammengefaßt und auf die Hälfte verkleinert
ist, gibt uns ein ziemlich abgerundetes Bild; im Norden erscheinen schon die Hauptketten
des Tien-shan, im Westen die Grenzpässe des Pamirgebirges; im Süden sind noch der