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0447 Southern Tibet : vol.8
Southern Tibet : vol.8 / Page 447 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000263
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381

1) Die *Sayak*, jenseits *Tüshüktash*, nordwestlich von *Kashgar*.
2) Die *Chirik*, jenseits *Shatu*, nordwestlich von *Ush*, gegenüber *Ili*; das *Hsi-yü-t'u-chih* rechnet
sie freilich zu den *westlichen Buruten*.
3) Die *Kochi*, jenseits *Bash-aghma*, westlich von *Ush*, im *Kokshal*-Gebirge.
4) Die *Sarigh-Baghish* oder *Bughu*, südwestlich von *Ili* und südlich vom *Temurtu*-See (Issik-köl).
5) Die *Noigut* (Nogut), östlich von *Aksu*, am östlichen Ufer des *Musart-darya*.
β) Über die *westlichen Buruten* berichtet das *Hsi-yü-t'u-chih* folgendes:
Das Gebiet der *westlichen Buruten* liegt 300 *li* nordwestlich von *Kashgar*. Der Weg, der dorthin
führt, überschreitet den *T'ung-ling* und geht an *Osh* vorbei. Das Gebiet liegt gegenüber dem der *östlichen
Buruten*.

Von den 15 Stämmen werden im Text besonders genannt die *Edigänä*, *Monguldur*,
*Chirik* und *Bazchi*. Die Karte (Pl. XVII) bringt außerdem noch die *Askali(k)*, *Kipchak*
und *Naiman*. Ein ziemlich vollständiges Verzeichnis erhalten wir wiederum durch das
*Hsiw-chiang-chih-lüeh*:

1) Die *Chong-Baghash*, nordöstlich von *Kashgar*, nordwestlich von *Barchang*, auf dem Wege
nach *Khokand*.
2) Die *Kipchak*, jenseits *Tumshuk*, südwestlich von *Kashgar*, auf dem Wege nach *Badakhshan*
und *Bukhara*.
3) Die *Sarte*, südwestlich von *Kashgar*, verwandt mit den *Kipchak*.
4) Die *Naiman*, südwestlich von *Kashgar*, auf dem Wege nach *Badakhshan*, *Khokand* und *Bukhara*.
5) Die *Kar-tegin* (Kara-tegin)¹, südwestlich von *Kashgar*, auf dem Wege nach *Khokand* und *Darwas*.
6) Die *Teit*, jenseits *Yilan-hos*, nordöstlich von *Kashgar*, auf dem Wege zu den *Chirik* und
*Bughu* (s. oben Zeile 2).
7) Die *Turt-aghir*, jenseits *Opal*, westlich von *Kashgar*, neben den *Teit*.
8) Die *Sultan*, jenseits *Opal*, westlich von *Kashgar*.
9) Die *Josh*, jenseits *Karangghu*, nordwestlich von *Kashgar*, auf dem Wege nach *Margilan*
und *Khokand*.
10) Die *Edigänä*, jenseits *Karangghu*, neben den *Josh*.
11) Die *Chagar Sayak*, jenseits *Tüshüktash*, nordwestlich von *Kashgar*, neben den *Sayak* (s. oben
Zeile 1).
12) Die *Bazchi*, jenseits *Tüshüktash*, nordwestlich von *Kashgar*.
13) Die *Monguldur*, jenseits *Yilan-hos*, nordöstlich von *Kashgar*, neben den *Chirik* und *Bughu*.
14) Die *Sarigh-kol*, südwestlich von *Yarkand*, in Verbindung mit *Yangi-hisar* und *Ulugh*.
15) Die *Chirik*, jenseits *Shatu*, nordwestlich von *Ush*, gegenüber *Ili*; nach ihren Wohnsitzen ge-
hören sie freilich ins Gebiet der *östlichen Buruten*; s. deshalb oben Zeile 2.

3. ZWEI PHYSIKALISCHE KARTEN OSTTURKISTANS.

a) Eine orographische Karte. Das Streben nach einer mehr wissenschaftlichen
Erforschung der Westländer hat besonders zwei physikalische Karten (Pl. XVIII) hervor-
gebracht, die vor allem ein klareres Bild von Ostturkistan ergeben.² Die eine Karte stellt