National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0367 |
Southern Tibet : vol.8 |
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Ch'ing-hai befindet sich im Südwesten von Peking. Der Generalgouverneur residiert in Hsi-ning-fu
in (der Provinz) Kansu. Die zugehörigen 21 Banner der Ho-shih, 2 Banner der Ch'o-lo-ssü, 1 Banner der
Hui-t'ê, 4 Banner der Torguten, 1 Banner der Khalkha, — im ganzen 29 Banner — umgeben Ch'ing-hai
und wohnen dort. Im Südwesten sitzen die Häuptlinge der Yu-shu usw., es sind im ganzen 39 Ge-
schlechter.
Der Huang-ho fließt vom Lop-nor in Hsin-chiang (Osturkistan und Dsungarei) herab¹; bis nach
Ch'ing-hai gekommen, strömt er im Südwesten wieder heraus unter dem Namen Altan-Fluß; östlich
bildet er die Seen Djaring und Oring. Weiterhin biegt er nach Nordwesten um und tritt in das Grenz-
gebiet von Hsi-ning-fu ein. Der Ta-t'ung-ho und der Hsi-ning-ho kommen ebenfalls aus Ch'ing-hai; nach
Osten umbiegend, treten sie gleichfalls in das Grenzgebiet von Hsi-ning-fu ein. Der Murui-ussu(-Fluß)
entsteht im Südwesten von Ch'ing-hai; seine Quellflüsse heißen Toktonai-ulan-müren(-Fluß) und *Ghadshi-
ulan-müren(-Fluß), sie bilden den Murui-ussu(-Fluß), derselbe fließt auch nach Osten. In ihn ergießt
sich der Nomchitung-ulan-müren(-Fluß), der erst nach Osten fließt und dann nach Süden umbiegt. Weiter
im Südosten bildet (der Murui-ussu) den Pu-lei-ch'u(-Fluß); zusammen mit dem Ma-chu(-Fluß) tritt er ins
Grenzgebiet von Ya-chou-fu in Sê'tschwan ein. Der Oberlauf des Dsa-chu(-Flusses) bildet den Gergi-
Fluß, er entsteht südlich vom Murui-ussu(-Fluß), verbindet sich mit dem Om-chu(-Fluß), und südwestlich
fließend, tritt er in das Grenzgebiet des Diesseitigen Tsang ein.
Im Osten und Nordosten grenzt (Ch'ing-hai) an Kansu, im Westen und Norden an Hsin-chiang,
im Süden und Südwesten an Hsi-tsang und im Südosten an Sê'tschwan.
Hsi-tsang befindet sich im Südwesten von Peking. Der Generalgouverneur von (Hsi-)Tsang
residiert in der Stadt Potala (Lhasa) im Diesseitigen Tsang. Hiervon südwestlich ist die Stadt Jasilumbo
(Tashilunpo) vom Jenseitigen Tsang. Auch liegt im Westen die Stadt Ngari.³
Der Om-chu(-Fluß) strömt von Ch'ing-hai (Kuku-nor) südlich, überschreitet die Grenze und durch-
fließt den Nordosten des Diesseitigen Tsang.⁴ Der Dsa-chu(-Fluß) kommt ebenfalls aus Ch'ing-hai süd-
westlich und durchfließt das Gebiet; weiter südlich vereinigt er sich mit dem *Jung-chu(-Fluß), über-
schreitet die Grenze von Li-chiang-fu in Yunnan, wo er zum Lan-ts'ang-chiang wird.⁵ Der Kara-
ussu(-Fluß) entspringt im Norden des Diesseitigen Tsang in den Seen Bugho, *Eljigen, *Jida und
*Ghoka⁶, zuerst östlich fließend, biegt er nach Süden um, durchfließt den Osten des Diesseitigen Tsang
und überschreitet die Grenze von Li-chiang-fu, wo er zum Lu-chiang wird.⁷ Der Sang-chu(-Fluß) ent-
springt im Nordosten des Diesseitigen Tsang, wendet sich nach Süden, wird zum *Kôkpu-tsangpo(-Fluß),
tritt weiter südlich ins Grenzgebiet der Nu-Barbaren ein, nach Yunnan zu wird er zum Lung-ch'uan-chiang.⁸
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