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0335 Southern Tibet : vol.9
Southern Tibet : vol.9 / Page 335 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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Berg ist von Süden nach Norden über 100 *Li* lang 54, 46. *G.* ist der Ort, wo sich die
Gebiete von *Cucin* und *Zanla* treffen. Dieser Berg gleicht dem *Balangla*, aber seine Ge-
stalt ist noch höher und steiler und seine Erddünste (na-i sukdun) sind noch kälter. Der
General Wenfu, der diese Erkundung eingeholt hatte, schreibt daraufhin: Ich habe mir
überlegt, daß in Anbetracht davon, daß wir etwas in Eile sind und keine Zeit zu verlieren
haben, es näher und bequemer wäre, wenn wir am 22. und den folgenden Tagen des
XII. Monats mit der Truppe aufbrächen und an dem Treffpunkt südlich der Schlucht *Z'ula
giyok* und nördlich des Turmes *Begar giyok* einen Weg suchten, um geradezu auf *Nio
cang* loszumarschieren, als wenn wir wieder nach *Meino* umkehrten und von neuem nach
*G.* marschierten 47, 12.¹ Die Zufuhr für die Truppen in *G.* geht gewöhnlicher Richtung über *Meino*
52, 58a. Wenn man von *Meino* den Reis nach *G.* schafft, so sind es über 100 *Li*. Nun
ist die Strecke von *G.* nach *Z'ula giyok*, obgleich auf Abkürzungswegen, doch noch etwa
60—70 *Li* 50, 25a. Von *Nio cang* sind es 20 *Li* 49, 52. Von *Danggarla* etwas über 100 *Li*
57, 52a. Wir haben den Berg überschritten und sind dann in östlicher Richtung
nach der Schlucht *Z'ula giyok* marschiert 53, 24b. Von *G.* nach *Z'ula giyok* ist ein neuer
Weg angelegt 53, 40b. *G.* liegt genau westlich der Schluchtöffnung des *G.*-Berges.
Das dazwischenliegende Gelände westlich von *Badu*, *Jigu* und *Derla* sind etwa 40—50 *Li*.
Die Schlucht des *G.*-Berges macht im Norden des Bergrückens einen Umweg von etwa
60—70 *Li*. Wenn man hinunter auf *Karsar* blickt, scheint es vor Augen zu liegen. Aber
der Wald am Bergstrom ist so dicht, daß es schwer ist, gerade hinüber zu kommen 54, 47a.
Der Schluchteingang des Berges *G.* ist ein Hauptstützpunkt 59, 44. Wir haben den Nord-
weg auf dem Rücken an der Schlucht des Berges *G.* geprüft: Es ist ein steiler Abhang.
Wenn die Truppe imstande ist, ihn geradeswegs hinabzusteigen, dann kann sie, nördlich
der Bergschlucht herunterkommend, den Abschneiden. Als ich, General Wenfu, vor-
dem mit der Truppe auf dem *G.* vorgegangen war, hatten wir es so eingerichtet. Aber
als die Soldaten sich an gespannten Stricken herabließen, konnten sie, obgleich sie diese
auf mehrere hundert Fuß verlängerten, doch nicht auf den Boden kommen. Überdies lag
der Schnee auch 10 Fuß tief, so daß es schwer war, aufrecht zu stehen. Deshalb hatten
wir die vorher hinuntergelassenen Soldaten wieder hochgezogen und beschlossen, etwas
besseres Wetter abzuwarten und dann die Sache noch einmal zu versuchen. Jetzt habe
ich aber herausgebracht, daß unterhalb dieses Weges noch ein kleiner Weg läuft, auf dem
man schräg (am Berge hin) nach *Samka* gelangen kann. Wenn wir einen Zug abteilen
und auf diesem Wege vorschicken, dann kann er mit der Abteilung von *Dajak giyo* zu-
sammen umfassend in den Kampf eingreifen. Der Weg wird aber durch die Bergspalte
und den dichten Wald unterbrochen. Wenn wir vorgehen, ohne diesen zu säubern, können
wir Überraschungen nicht verhüten. Ich will lieber erst *Dajak giyo* säubern und dann
eiligst und in aller Sorgfalt meine Maßnahmen treffen 58, 35b—37. Wenn man an der
Seite des *G.*-Berges bergauf marschiert, hat man dort immer einen kleinen Weg. . . Dann
gibt es weiter einen Weg, auf dem man schräg nach dem Rücken des Berges *Dajak giyo*
emporsteigen kann 59, 5/6. Die Schluchtöffnung von *G.* liegt 60—70 *Li* südöstlich von
*Mugom* 52, 47ab. Der ganze Weg von *G.* nach *Mugom* weist Höhen, Berge, einen riesigen
Bergrücken und tiefe Bäche auf, über eine Strecke von 120 *Li* ist er abschüssig und ge-
fährlich 51, 57a. Vormarsch von *Buranggo zung* auf *G.*: Östlich von *Z'ula giyok* über die
Schlucht, über den Berg hinüber und dann in westlicher Richtung auf der Hauptstraße von
*Nio cang* vormarschiert 52, 44. Es finden sich bei *G.* sehr ergiebige Kohlengruben 51, 36a.