National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0343 Southern Tibet : vol.9
Southern Tibet : vol.9 / Page 343 (Color Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000263
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

111

Luyang, Berg. Vom Berge *Ja wa ko* an den Abhang des Berges *L. . . .* Der Berg
fällt steil ab. Es gibt keinen Weg (hinauf) 35, 22/23.

**Ma giyo u**, große Burg nördlich des Nordberges von *Kamser* 42, 15b.

**Manai**, wie *Marbang* ein Ort, wo die Grenzen der Länder *Bawang*, *Burakdi* und
*Cucin* zusammenstoßen 47, 34/35; 49, 39; 52, 22/23.

**Marbang**, Ort im *Burakdi*-Lande, und zwar wie der Ort *Manai*, an einer Stelle,
wo jenes mit den Ländern *Bawang* und *Cucin* zusammenstößt 49, 39a; 47, 34b; 52, 22b. Auf
dem Wege über diesen Ort war in dem ersten Feldzuge in den Jahren 12 und 13 der
Regierung KIENLUNG (1747—48) das chinesische Heer in das *Cucin*-Land einmarschiert.
Dieser *M.*-Weg führt von *Janggu* aus durch *Bawang* und *Burakdi* nach *Gara'i*: eine Ent-
fernung von etwa 5—6 Tagemärschen, aber ein sehr schwieriger und enger Weg 25, 41a.
Der Ort muß in der Nähe des Berges *Gasapu* liegen, denn in dem Übersichtsband heißt es,
nachdem man sich mit Sappen an diesem Berg herangearbeitet und die feindlichen Werke
gesprengt habe, sei nicht nur die feindliche Stellung auf diesem Berge, sondern auch *M.*
gleich mitgefallen I, 20/21.

**Mardik**, Ort und Berg nicht weit von *Gungga*: Auf dem Südberge kommt man von
dem Orte *M.* nach *Gungga*. Wenn man dann noch zwei Bergrücken (in südlicher Richtung)
überschreitet, liegt da der Ort *Z'ebdan* 41, 14. An den Bergen nördlich der westlichen
Marschstraße liegen die Orte *Meimei ka* und *Serkioi*, an den Bergen südlich liegt der Ort
*M.* 34, 36a. Dieser Südberg ist lang und dabei steil aufragend, mit bald hoch bald niedrig
wachsendem Walde bestanden. Von oben gesehen, reihen sich auf eine Strecke von über
100 *Li* doppelte Schluchten, aufgetürmte Felsen und wichtige Engpässe einer an den
anderen . . . Der Berg *M.* ist der Hauptweg für *Oksi* und *Muramba*, ein Ort, um den
unbedingt gekämpft werden muß. Auf diesem Wege *M.* ist man von *Akamya* aus schon
80—90 *Li* im Bogen vorgedrungen: Auf diesem Wege hat man seit dem 13. V. die sämt-
lichen feindlichen Schanzen und Burgen der ganzen Gegend im Kampfe genommen, aber
die Sperren *Meimei ka* auf dem Nordberge und *Muramba* auf dem Südberge hat man
noch nicht genommen 37, 38—41. Aus einem Bericht des Generals WENFU und FENGSENGGE:
Auf dem Südberge hat Niu T'IEN-PI sich des Rückens des Berges *Rabeuk* bemächtigt und
befindet sich abwärts vorgehend im Kampfe. Wir hatten vordem mit einigen 4000 Mann
den Schneeberg auf einem Nebenwege erstiegen und den Rücken des Berges *M.* in Besitz
genommen . . . Dieser Berg befindet sich einige Dutzend *Li* südlich von *Rabeuk*. Es sollen
dort drei Wege sein: Auf dem einen geht es hinab nach *Muramba*, auf dem zweiten hinab
nach der alten Burg von *Oksi*, und ein Berg, den man von seitwärts erreichen kann, heißt
*Z'ebdan*, dann kann man geradewegs nach *Meino* gelangen 31, 50.

**Margu Dangga**, Ort erwähnt beim Berge *Kokbioi* I, 18b.

**Mari**, Ort im *Zanla*-Lande? erwähnt mit *Jung nung, Sobu, Migang* 8, 11a.

**Marli**, Burg östlich von der Burg *Zung jai*, nördlich des Kleinen Goldflusses. Ge-
nannt in Verbindung mit den Schanzen *Gio* (*Jio*) 64, 41b (70, 2a) und *Mubari* 44, 31a. An
der letztgenannten Stelle heißt es: Nachdem General MINGLIYANG die Eingeborenen aus den
Burgen *Sengmuze* u. a. in der Zahl von über 140 Personen gesammelt hatte, kamen von
*Burungkuza*, *Taksa*, *M.* und *Azubari* alle nacheinander an und unterwarfen sich. — Eine
Schilderung der Kämpfe bei *M.*: In der Burg *Zung jai* am Ufer gegenüber von *Sengge
zung* saßen die Feinde noch dichter gedrängt. Am 15. VI. überschritten wir den Fluß
und kämpften uns allmählich vor, wobei die Feinde sich bis zum letzten Mann wehrten