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0347 Southern Tibet : vol.9
Southern Tibet : vol.9 / Page 347 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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**Mordo**¹, Berg im *Zanla*-Lande, mit einem Tempel *Narbub* 50, 35b. Der Rücken des Berges liegt östlich und in gleicher Höhe des Lamatempels von *Kaya* 14, 51b; 15, 17b. Wenn man an dem Berge *M.* vom Grenzgebiet des *Bawang*- und *Burakdi*-Landes vorbeigeht, kommt man auch nach dem *Zanla*-Lande. Eine genaue Nachforschung hat ergeben, wo die Grenzen von *Zanla* und *Cucin* sich treffen, sind die Berge mit dichtem Walde bestanden und weisen zahlreiche kleine Wege auf. Ich sehe die Straße, welche die Feinde jetzt über *Ke jeo* und *Lai jang* genommen haben, als ihren Hauptweg an, jedoch muß der Berg *M.* unbedingt auch einen Zugangsweg bilden 19, 44a.

**Moze geo**, Ort im *Gebšwa*-Lande mit Schwefelquellen. Die Chinesen gruben nach und verwandten den Schwefel zur Pulverbereitung 60, 49b.

**Mubala**, Burg im *Gebšwa*-Lande, erwähnt mit *Bezu* 23, 14b.

**Mubari**, Burg mit Turm, erwähnt zusammen mit den anderen Burgen *Burungkaza*, *Taksa* und *Marli* 44, 31a.

**Mubdo**, Ort unweit des Lamatempels *Daido*. Auf der andern Seite die Burg *Daklo* und in weiterer Entfernung *Buranggo zung* 46, 12b.

**Mubo**², Ort und Burg am Westausgang (der Schlucht) von *Z'ula giyok*, mit Brücke 62, 27b. Bei *M.* selbst oder in der Nähe ein Lamatempel, nicht weit von *M.* der Ort *Deng can* 62, 10/11. Nachdem wir von dem Schluchtausgange (von *Z'ula giyok*) nach *M.* hindurchgelangt waren, trafen wir auf den Turm von *Begar giyok* und die große Straße von *Buranggo zung* ... Bei dem Einmarsch ins *Cucin*-Land im Jahre 1747/48 hatte man auf dem *Si ling*-Wege in *M.* und andern Orten Postämter errichtet 52, 57b. Ein Weg führt über *Buranggo zung* nach *Si ling*, in 7 Tagemärschen. Das ist der Weg, auf dem man über die Burgen von *M.* u. a. durch die Schlucht von *Z'ula giyok* auf *Mugang* und *Si ling* vorgehen muß 52, 45.

**Muga geo**, Ort auf dem Vormarsche gegen *Gara'i* 38, 33a.

**Muc'i**, Ort im *Cošgiyab*-Lande. In der Nähe eine Brücke 57, 66b. Auf der *Cošgiyab*-Straße ist *M.* der Proviantsammelplatz. Was den Provianttransport von *M.* auf den Rücken des Berges *I hi* anlangt, so läßt man ihn jetzt mit Ula (von den Eingeborenen gestellte Tragtiere) nach dem Orte *Giyomgiyao* und von dort mit den reichlich vorhandenen Trägern nach dem Bergrücken schaffen 44, 18a. Von *Dandung* nach *M.* sind es 7 Poststellen 39, 38b. Südlich von *M.* bis zur Grenzlinie bei *Epo* sind es einige 70 *Li*, dann bis *Sedak* = 28 *Li*, bis zum *G'arma*-Flusse = 20 *Li*, dann bis *Ergu*-Fluß = 15 *Li*. Nach Überschreitung dieses Flusses hat man dann die Nordburg von *Le'uwei* im *Cucin*-Lande.

**Mudaguwan**, Ort in *Cucin*, erwähnt neben *Ošogiyo* und *Doger* 3, 25b.

**Mudui**, Ort, 6 Poststellen von *Kuan-hsien* gelegen 58, 25a.

**Mugom**³, Ort gegenüber von *Si ling*; die Schlucht von *Z'ula giyok* hat einen Ostausgang. Wenn man südlich von *Buranggo zung* und westlich von *Begar giyok* allmählich in westlicher Richtung an den Fuß des Berges an der Rückseite des *Gunggarla* gelangt, so nennt man das den Westausgang. (So ist man an dem Westausgang?) Erst wenn man diesen überschritten hat und dann noch einen Berg überstiegen, ist man in *M.* 52, 43b. *M.* liegt 60—70 *Li* nordöstlich vom Passe des *Gunggarla*-Berges 52, 47a. Wenn man