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0348 Southern Tibet : vol.9
Southern Tibet : vol.9 / Page 348 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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morgens von M. abmarschiert, ist man zu Mittag in Z'ula giyok 53, 40. Vom Passe T'ao-
kuan bis zum Lager von M. sind es insgesamt 29 Stationen 58, 24a. Nördlich von M. liegt
ein Berg. Der Aufstieg beträgt etwa 5—6 Li. Dann geht es über den Bergrücken. Auf
dem rückseitigen Abhang lag (Februar) der Schnee mehrere Ellen tief. Im Nordosten ist
dann Zanla-Gebiet. Wenn man den Berg überschreitet, kommt man geradeswegs nach
Le u geo im Cucin-Lande, das ist der nach Le'uwei durchführende Weg 54, 38a. Wir
haben zwar die drei Vorberge (Bergfüße) südlich von M. besetzt, aber unterhalb dieser
Vorberge befindet sich eine große Schlucht (die Vorberge werden durch eine große Schlucht
getrennt?), die außerordentlich tief und gefährlich ist. Die Bergufer an beiden Seiten sind
steile Felsen. An der Schlucht sind Dornsträucher und dergleichen Gestrüpp zu einem
undurchdringlichen Dickicht gewachsen 54, 9a. Die Verpflegung der Truppen in M. geht
über Begar giyok 52, 58a.

**Mugu**, Burg zwischen Marbang und Gara'i. Erwähnt neben den beiden Burgen
Genggete und Zengda I, 21a.

**Muk**, Ort im Cošgiyab-Lande, Residenz eines Unterhäuptlings (tuše), wahrscheinlich
nach der Cucin-Grenze zu gelegen, denn der betreffende Unterhäuptling wurde mit einem
Einfall ins Cucin-Land beauftragt 2, 43b. An einer andern Stelle wird der Ort im Zu-
sammenhang mit E po erwähnt 3, 35b.

**Mukang**, Burg im Cucin-Lande, erwähnt zusammen mit der Burg Žusi und den
Burgen auf den Nordbergen von Ži pang 3, 50b.

**Muki**, Ort erwähnt zusammen mit Kaka giyo I, 11a.

**Mulagu**, Burg unterhalb Biyesman. Vgl. Adung 31, 41b.

**Mulozung**, Ort im Lande Zung gak, erwähnt mit Garma 30, 7b.

**Muluzung (Mulu zung)**, offenbar mit dem vorhergehenden identisch, denn es wird
an zwei Stellen mit Garma (und Balung 30) zusammen erwähnt 41, 30a; 42, 8a.

**Mulzung**, vielleicht ebenfalls eine dritte Schreibung für denselben Ort. Ein Ein-
geborener meldet: Die Leute von Zanla hätten die Orte Okši, Damba zung (d. h. die Haupt-
plätze dieser Landschaften), M. und Ziri belagert 6, 19/20.

**Munamba**, identisch mit Muramba? In einem Kaiserlichen Erlasse findet sich die
Stelle: Ein Angehöriger des Zanla-Stammes namens Burgiya, der sich unterworfen hatte,
erklärte, er wohne an dem Orte Muramba. Wenn die chinesischen Truppen nach der Ein-
nahme von Ziri nach Muramba kämen, hätte seine gesamte Familie keinen Weg (Ort), wo
sie leben könnte. Wir (der Kaiser) stellen fest, daß in die Karte ein Ort namens M. ein-
gezeichnet ist. Das möchte doch wohl eben Muramba sein. Jener Ort wird von Damba
zung nur durch einen Fluß getrennt und ist von Meino auch nicht sehr weit entfernt. Wir
sagen uns: da einerseits Ziri eingeschlossen wird, andererseits eine Truppe auf getrennten
Wegen geradezu auf M. losgeschickt ist, so ist sie, wenn sie nach M. gelangt, dann in
den Norden von Ziri herumgekommen . . . Der in die Karte eingezeichnete Ort M. liegt
noch innerhalb des Okši-Gebietes 18, 41/42.

**Muping**¹, Stammes- und Ländername östlich von Mingjeng. Das Gebiet grenzt im
Westen an Hannio 46, 4a. Für den Vormarsch auf Meino wurden die beiden Wege über M.
und Balangla gewählt 10, 25a. Bei dem Wege von Ch'eng-tu nach Meino über Ya-chou
und M. spart man zwei Stationen (Tage) gegenüber dem Wege von Ch'eng-tu nach Meino
über den Paß T'ao-kuan.