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0353 Southern Tibet : vol.9
Southern Tibet : vol.9 / Page 353 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000263
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**Sengda**, Ort im *Cucin*-Lande, etwa zwischen *Danggarla* und *Šengiyab* gelegen. Genau westlich an der Rückseite des Berges *Danggarla* liegt ein Ort *Šengiyab*; er gehört zum *Burakdi*-Gebiet, an der Grenze des *Cucin*-Landes . . . Auf einem Umwege über *Sengiyab* gelangen wir in die Gegend von S. 61, 29. Unterhalb des Bergrückens *Danggarla* liegen die 9 Burgen von *Kejeo*. Wenn man am (Großen Gold-)Flusse entlang in nordöstlicher Richtung vorrückt, gelangt man nach einem Orte *S*. Die 9 Burgen von *Kejeo* liegen an dem Abhange des Nordberges von *Danggarla*, *S*. dagegen liegt unten am Berge 55, 18/19.

**Sengge zung**¹, ein wichtiger Engpaß im *Zanla*-Lande, von *Da u* über 60 *Li* entfernt 44, 16ᵃ. Der Ort liegt nordöstlich von *Namgiyor zung* . . . an der Höhe des Berges *Semze*. Wenn man über die Schlucht von *Namgiyor zung* hinausgeht, so hat man im Norden eine ganze Strecke lang Abhänge und Gipfel. Im Süden ist ein großer Strom, an dessen jenseitigem Ufer die Burgen *Dašihi* und *Zung jai* liegen. Die Feinde können von drüben mit ihren Gewehren den Weg an der Nordseite des Flusses bestreichen 72, 22/23. Der Ort *S. z.* liegt nördlich des Ausganges der Schlucht von *Namgiyor zung* und unterhalb des Felsens (Abhanges) des Berges *Semze* 70, 4ᵃ. Vom Rücken des Berges *Giyarma* aus kann man südlich nach *S. z.* hinsehen, nach Osten hinab *Da u* überfallen 36, 17ᵇ. *S. z.* bietet einen wichtigen Weg von *Danggarla* nach *Janggu* 45, 37ᵇ. Ebenso einen Weg von *Meino* im *Zanla*-Lande nach *Gara'i*: von der Südseite *Meinos* aus vorbei an den 9 Burgen von *Ke jeo* in etwa 6—7 Tagen nach *Gara'i*. Der Weg ist gefährlich und schmal 25, 40. Von *Gezung*-Passe aus aufwärts sind auf dem Fuße der beiderseitigen Berge Blockhäuser gebaut. Um von dort nach *S. z.* zu kommen, muß man schon eine 1000 Mann detachieren und von den beiden Bergen aus in getrennten Abteilungen vorgehen 32, 2ᵃ. Weg von *Meino* nach dem Gebiete von *S. z.* erwähnt 64, 36ᵇ. Der Fluß bei *S. z.*: auf dem gegenüberliegenden Ufer die Burg *Zung jai*. Südlich des Flusses liegen die beiden Burgen *Je* und *Lung*. Nördlich des Flusses geht es von *S. z.* bis *Yoza*, südlich des Flusses von *Kaya* bis zur Burg *Zung jai*, östlich von dieser Burg liegen noch die beiden Burgen *Giö* und *Marli*. Der Weg südlich des Flusses führt nach *Meino* 64, 40/41. Am Ostufer von *S. z.* stößt der Fuß des Berges unmittelbar in den Lauf des Flusses hinein. Um nach *Meino* zu gelangen, muß man schon zunächst am Westufer nach *Kodo* gehen, eine Brücke schlagen und dann wieder auf das Ostufer hinüber. Es ist dort ein sehr gefährlicher Weg mit steilen Abhängen 45, 23. — Beschreibung eines Übergangs über den Fluß bei *S. z.* durch den General Aöi: Wenn man sich von *Banggiya* aus in die Gegend von *Nawei* und *Najam* begibt, hat man unterwegs einen Ort *Dugung* . . . Die unterhalb des Bergrückens von *Dugung* gelegene Burg *Laza* wurde im Kampfe genommen, ebenso der oberhalb von *Dugung* gelegene Ort *Danja* und von einer dritten Abteilung die Turmburgen *Kaya* und *Dangiya*. An der Seite des Ostberges gingen wir am Rande des Flusses vor, nahmen die Burgen *Ze jai* und *Zung jai* und besetzten 3 Bergrücken hintereinander. Von *S. z.* einige *Li* entfernt ist ein Fluß. Die Nordburg von *S. z.* liegt oben auf einem hohen Felsen mit steilen Spitzen an den vier Seiten. Dorthin führt in Windungen ein kleiner Weg . . . Ich gab Auftrag, diesseits des Flusses das Gelände zu erkunden, mit den Häuptlingen von *Bawang* und *Burakdi* Beratung zu pflegen und Abmachungen (für den Flußübergang) zu treffen. Am 19. XI. (1771) zwischen 9 und 11 Uhr abends gingen wir auf Fellbooten über den Fluß und gelangten in aller Stille in zwei Abteilungen an den Fuß des Turmes (der Nordburg von *S. z.*). Von Westen her kamen die anderen Abteilungen zum Angriff gegen die Nordfront der Nordburg von *S. z.*, griffen an und schnitten gleichzeitig