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0093 Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1
Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1 / Page 93 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000262
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wandern fort, begegnen aber am Wasser einem Hindernis, welches die letzten Dünen zum
Stillstehen zwingt; sie bleiben deshalb stationär und wachsen nur in die Höhe. Der Sand
an der steilen Windschattenseite fällt jedoch über und wird vom Wasser fortgeschwemmt, bis
es in einen See ausmündet, in dem der Sand zu Boden fällt und dazu beiträgt, den See aufzu-
dämmen. So beobachtete ich hier und später auf dem ganzen Weg bis zum Tjong-tarim,
dafs der Sand sozusagen auf das Wasser drückt und prefst, um es westwärts zu zwingen.
Die Wüste lauert auf diese Flüsse und Seen, um sie zu vernichten. Weil aber der Sand,
wie gesagt, diesem kräftigen Hindernis, gegen welches er einen verzweifelten Kampf zu
bestehen hat, begegnet, ist er eben hier am höchsten; weiter östlich scheinen, wenigstens
von hier aus gesehen, die Dünen bedeutend niedriger zu sein.
Hedin, Reisen in Zentralasien. 11