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0229 Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1
Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1 / Page 229 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000262
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gespeist werden, die ihr Dasein wohl dem Tjitjegan-su verdanken; der Bach selbst mündet
dagegen nie in den See aus. Das Wasser des Sees soll einen salzigen Beigeschmack haben.
Der Weg über den Baliklik-See nach Jar-tongus läuft etwa 2 „potaj" südlich des „tjong-
joli" von Nija nach Jar-tongus. In der letztgenannten Gegend gibt es auch Wälder und
Hirten, die Weideplätze sind jedoch nicht so gut wie bei Baliklik. Wildschweine sind, wie
der Name zeigt, allgemein. Von Jar-tongus nach dem oberen Weg am Gebirgsfuße rechnet
man zwei Tagereisen, die durch vollkommen öde, sterile und wasserlose Gegenden führen.
Dafs der Weg wasserlos ist, klingt eigentümlich, da er die ganze Strecke dem Tollan-khodja
entlang führt; aber das Bett soll überall so tief eingeschnitten sein, dafs man nirgends in
dasselbe hinabsteigen kann.

Die Temperatur des Wassers des Tjitjegan-su sank im Laufe der Nacht; abends um
9 Uhr hatte es 14,1°, morgens um 8 Uhr 12,2°, war 15 cm gestiegen und trüber. Der
Bach führte jetzt 7,6 cbm Wasser in der Sekunde. Auch hier stehen am linken Ufer einige
niedrige Dünen. Am rechten Ufer wird allmählich das Terrain kupierter. In der Nähe
des Dorfes Sugett erreichten wir (am 19. Juli) den oberen Weg von Kapa nach Sourgak,
welcher oben beschrieben worden ist, und den wir auch jetzt bis Kapa benutzten.