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0287 Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1
Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1 / Page 287 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000262
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hat. Dann biegen wir nach W um und steigen durch das kleine Jolli-kol-Thal hinauf bis
zum kleinen sekundären Passe desselben Namens. Die Steigung ist steil, alles weich und
bewachsen; der westliche Abhang ist noch steiler, und der Pfad windet sich in scharfen
Zickzackkrümmungen nach unten. Der Weg biegt hier nach NNW um. Linker Hand
lassen wir den Kurruk-kol, einen kleinen „jilga", in dem Hirten wohnen. Dann öffnet
sich das Terrain wieder, wir schlagen eine WNW-Richtung ein und haben linker Hand
die Gebirgsabhänge, während die rechte Thalseite im Nebel verschwindet. In weitem
Bogen führt dann der Weg nach WSW und SW. Wir erreichen die Gegend Köntje-
bulak mit ihren Hütten, Gerstenäckern, „ariken" und halbwilden Wachthunden. Es liegt
an der Mündung des Köntje-bulak-Thales, dessen mächtigen „tjapp" wir kreuzen. Der-
selbe ist die Hauptpulsader in dem Gebirgskomplex, welchen wir gerade im S haben, und
nimmt von beiden Seiten mehrere kleine Nebenthäler auf. Sein Bach soll sich weiter
unterhalb mit dem Kara-muran vereinigen; an demselben führt ein Pfad zum Hauptweg
nach Tjertjen. Dann folgt Sessig-tjapp. Linker Hand erhebt sich der Jettim-dung, ein
isolierter, flacher Hügel mit guten Weideplätzen. Zwischen den Hügeln rechter Hand
führt ein Weg nach Tjertjen. Über Sapa-teppe-tjapp gelangen wir wieder nach unserem
Hauptlager bei Dalai-kurgan.

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