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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0036 Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1
私の中央アジア旅行における豊富な地理学的知見、1894-1897 : vol.1
Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1 / 36 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000262
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Jangi-arik, Kosch-kul, Lasguja, Tasmätji, Tumän-tasmätji, Jaghlsghu, Tjahr-tag, Kalta-tjahr-tag, Sarik-jas,
Jehan-bag, Kigis-arik, Juruschki und Kasbija.

Der Boden ist im allgemeinen gut, doch kommen auch auf größere Strecken von
„kumluk" und „schorluk" vor; eine sandige Gegend um Tasmätji wird Bälämäst genannt.
Die gewöhnlichen Getreidearten werden angebaut, besonders aber Reis, dessen Ertrag hier
für fast ganz Khotan genügt; auch Kartoffeln werden hier gebaut.

Folgende Masare sind zu erwähnen: in Jaghlsghu: Komusch Kösluk Masar und Sultan-i-Tjintjikh Masar:
in Bagtji: Schehidlik Masar; in Aram: Jilantji Padschahim Masar, und in Tajtak: Pantlik Khodja Masar.

Borasana-„kischlak" hat einen „min-baschi" und 12 „jus-baschis". Die „kents" sind: Kuschi, Besin,
Nischandar, Jurtgan, Bosak, Kum-ajmak, Hällal-bag, Kuse, Kali-buja, Lajka, Kajamet, Sinuja, Schora-bag,
Tättir, Ksontji, Tjakkar, Halitja, Tjälla-basch, Tjamgortji, Karschi, Babaj-khambär, Pasija, Tokhlä, Dakuju,
Djajj, Jiggdelik, Kuntu, Maldä-bag, Buddja, Pain-ab und Härälja.

Gut anbaufähiger Boden ist überall, nur wenig salzig; angebaut werden die gewöhnlichen
Getreidearten und Baumwolle; Spezialitäten sind Trauben, Wallnufs und eine Art Korinthen;
Reis wird in geringer Menge angebaut. Die Steuer wird fast ausschließlich in natura eingenommen.

Die wichtigsten Masare sind: in Kali-buja: Khodja Muhib, Khodja Sähvan, Tadjir Atta und Khodja
Begam; in Kuse: Imam Musa-i-Kasim; in Bosak: Padschah Muhammed Masar; in Jurtgan: Khodja Allamäh
und Damir Atta; in Babaj-khambär: Khambär-i-Väli Masar; in Halitja: Ikkejlan Masar.

In der Nähe von Halitja liegen die Fundorte für alte Terracotta-Gegenstände;
Dakuja hat die Eigentümlichkeit, dafs unter seinen Bewohnern Zwerge allgemein sind.

Im „kischlak" von Tosanla gibt es einen „min-baschi" und 13 „jus-baschis".

Das Gebiet zerfüllt in die „kents": Karangu-tag (am Gebirgsfuße gelegen), Omisch, Nosa, Pescha, Bujü,
Kumat, Jamadar, Lok, Gudjan, Tumän-gudjan, Dung-bag (ein wenig östlich von Itjis Bazar), Tjigittlar,
Nau-bag, Tegillä, Tamascha, Schora-bag, Tjutjelar, Khotan, Asghanlar, Saj-bag, Soksan, Jukari-geghos,
Tumän-geghos, Ak-tasch, Sippsija, Madji, Tollghak, Katsehi und Saj-basch.

Guter Boden, wenig salzig. Weizen, Mais und Melonen sind die Haupterzeugnisse.

In Dung-bag finden wir: Mestjid Atta mit Moschee und Masar; in Tjigittlar: Altun Busrugvar; in
Tamascha den Masar von Schama Tabrisi Väli; in Tjutjelar die beiden Masare von Sejid Muhammed Imam
Hassan-i-Nureddin und Sejid Muhammed Imam Hussein-i-Nureddin; in Tollghak die Masare von Pinduk Bibi,
Sarik Sufi Aulia, Kum Schehidan Asislarim und Jengi Masar Khodja.

K h o t a n - s c h a h r i (die Stadt Khotan) mit dürftigem Boden bildet sozusagen einen
„kischlak" mit einem „min-baschi" und 8 „jus-baschis".

Sie besteht aus folgenden „mähälles" oder „kents": Aral, Schamal-bag, Ak-tutji, Schorlak, Kortjak-
lenger, Schahr-itji (mit dem Bazar), Egertji, Kum-schorluk, Ara-kent, Kosch-köll und Jappalak.

J u r u n - k a s c h s „kischlak" mit gutem Boden und einer Menge von Gärten hat einen
„min-baschi" und 11 „jus-baschis" und die 11 „kents":

Basch-tjallma-uj, Tevven-tjallma-uj, Jukari-aj-tolla, Nagaratji, Koschtji, Egertji, Djia,
Kum-aja, Egia-östäng, Soleva, Tjahr-bag, Buja, Tamaghul und Schakhlik. Die Masare sind: in Tevven-aj-
tolla: Ak Masar Khodja; in Koschtji: Kara Sakkal Asislarim Masar; in Soleva: Hälim Atta Masar und am
Rande der Sandwüste: Imam Asim Imam Kasim Masar, Jetti Kisalar Masar und Korgantji Masar; in Buja:
Imam Muhammed-i-Näki und Imam Muhammed-i-Täki; Basch-tjallma-nj hat Kalin Masar Khodja.

Der auf chinesische Veranlassung hin in den letzten Jahren erweiterte „kischlak" T a v e k-
k e l, ein paar Tagereisen nördlich von Khotan am Jurun-kasch-darja gelegen, hat einen
„min-baschi" oder Bek und zwei „jus-baschis".

Die Namen von einigen „kents" erinnern an die Herkunft der neu angesiedelten Kolonisten: Hong, Schahr-
itji (mit dem Bazar), Tosanla, Borasan, Jurun-kasch, Kara-tasch, Kerija, Tag, Att-baschi, Jumsalat-bag, Kak-
schallik, Islam-abad und Kaschtji; in Islam-abad: Sultan Schah Khodja Masar.

Kleine Ausläufer der Sandwüste unterbrechen den anbaufähigen Boden. Reis wird
nicht gebaut. Der Bazar von Tavek-kel bringt 250 „tenge" durch den Zoll für Vieh
wöchentlich ein.

Wenn hierzu die beiden „kischlaks" von Lop und Sampulla, die eine kleine Tagereise
östlich von Khotan gelegen sind, und auf welche ich später zurückkommen werde, hinzu-
gefügt werden, besteht die Oase von Khotan aus 12 „kischlaks". Über die Einwohnerzahl
der khotanschen Oase konnte ich mir keinen eigenen Begriff machen; folgende Zahlen, die
ich fast nur als Kuriosität mitteile, wurden mir an Ort und Stelle gegeben:

Savü . . . . 36000 Einwohner Kara-saj . . . 3000 Einwohner Tosanla . . . 55000 Einwohner
Makuja . . . 120000 „ Supa . . . . 50000 „ Khotan . . . 80000 „
Baram-su . . 75000 „ Borasan . . . 60000 „ Tavek-kel . . 35000 „
oder mit Ausnahme von Lop und Sampulla im ganzen 524000 Männer, Weiber und Kinder.