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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0284 Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1
私の中央アジア旅行における豊富な地理学的知見、1894-1897 : vol.1
Die Geographische-Wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-1897 : vol.1 / 284 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000262
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OCR読み取り結果

Anfang März wird die Gerste gesäet und steht 7 Monate oder bis Ende September, bis
sie reif ist, also länger als bei Kara-saj, wo doch die absolute Höhe einige hundert Meter
niedriger ist (Dalai-kurgan 3311 m, Kara-saj 2980 m); dazu kommt, dafs die Wasserzufuhr
weniger reichlich ist; jedoch genügt die Ernte in guten Jahren für die Ortabevölkerung.
Ende August fängt der Boden an zu gefrieren und bleibt fast ein halbes Jahr bis 1½ m
tief gefroren. Der Bach von Dalai-kurgan, der weiter unterhalb die Gerstenfelder be-
wässert, wird von Quellen gespeist und vertrocknet deshalb niemals ganz. Dagegen sind
die Felder um Tokh-baj vom Regen abhängig, und wenn dieser ausbleibt, geht die Ernte
verloren. Im Winter gefriert der Bach, nur an den Quellen bleibt er offen, und hier
trinken die Herden. Die Bewohner bekommen ihren Wasserbedarf hauptsächlich von Schnee
und Eis. Der Schnee fällt bis zu 30 und 40 cm hoch. Im Winter begeben sich die Ein-
wohner nach den weiter unterhalb liegenden Weideplätzen, jedoch nur ein paar „potaj"
unterhalb der Thalmündung. Die Kälte ist streng; im Sommer regnet es sehr viel; jetzt
hatte es aber in den letzten 12 Tagen nicht geregnet. Die Regenwolken werden vom
Westwind herbeigetrieben; aus derselben Himmelsrichtung soll auch der vorherrschende
Wind kommen; aus O hergetriebene Regenwolken sollen keinen Niederschlag zurücklassen;