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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0007 Auf Hellas Spuren in Ostturkistan : vol.1
中央アジア秘宝発掘記 : vol.1
Auf Hellas Spuren in Ostturkistan : vol.1 / 7 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000198
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Vorwort

Seit dem Erscheinen der großen und kostbaren Tafelwerke,
welches durch die opferfreudige Unternehmungslust der Herren
Dietrich Reimer (E. Vohsen) Verlag zu Berlin ermöglicht wurde,
hat das Interesse für die „Turfan"-Funde in allen Kreisen erheblich
zugenommen.

Durch die Unterstützung der vorgesetzten Behörden sind in-
zwischen, in freudiger und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit
dem Architekten der Staatlichen Museen, die in jenen Tafelwerken
abgebildeten Originale nach mühevollen Versuchen aller Art im
Berliner Museum für Völkerkunde in mustergültiger Weise auf-
gestellt worden — eine glänzende Erfüllung meiner seit vielen Jah-
ren, oftmals freilich unter dem erdrückenden Gefühl ihrer Nicht-
ausführbarkeit gehegten Wünsche. Die Ausstellung ist am 26. Juni
des Jahres feierlich eröffnet worden.

Durch die Gunst des Herrn Ministers sind wir in die Lage ge-
setzt worden, die noch übrigen 115 Kisten mit Bildern und anderen
Antiquitäten, die während des Krieges im Keller des Museums
ruhten, aufzuarbeiten. Auch sind für diese Gemälde usw. schon neu
zu bauende Räume in Arbeit genommen worden.

Meine alten Freunde und Förderer, die Herren Inhaber der
Firma Dietrich Reimer (E. Vohsen) Verlag, haben mir in Aussicht
gestellt, diese neuen, äußerst wertvollen Gemälde in einem VI. Bande
des bei ihnen erschienenen Tafelwerks „Die buddhistische Spät-
antike Mittelasiens" herauszubringen. Ich unterlasse nicht, ihnen
für diese neue Unterstützung, deren Ausführung auch heute noch
bei der schlechten allgemeinen Lage ein nicht unbedeutendes Risiko
in sich trägt, meine Erkenntlichkeit auszudrücken.

Aber der größte Dank gebührt den Behörden, durch deren Für-
sorge die Mittel beschafft und die Aufstellung ermöglicht worden ist.

Eine angenehme Pflicht ist es mir, dem Herrn Minister für
Volksbildung, Kunst und Wissenschaft, Herrn Prof. Dr. Becker,
und seinem Dezernenten, Herrn Ministerialrat Dr. Gall, für diese
vollkommene Erfüllung meiner Wünsche meinen tiefgefühlten Dank
auszusprechen.