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0211 Auf Hellas Spuren in Ostturkistan : vol.1
Buried Treasures of Chinese Turkestan : vol.1
Auf Hellas Spuren in Ostturkistan : vol.1 / Page 211 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000198
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den verräterischen Aufbruch, wenn er zur Ausführung kommen
sollte, zu verhindern. Alles blieb aber ruhig.
Wir brachen mit Sonnenaufgang auf. Mein türkischer Diener
hatte für mich nur Mehl mitnehmen können, und aus diesem Mehl
machte er mit Gletscherwasser täglich sechs Kugeln, die mir zur
Speise dienten. Das Mehl war weiß, seine Hände aber schwarz.
Nach der Zubereitung war es umgekehrt.
In 8½ Tagen erreichten wir über die furchtbaren Pässe Murghi
und Saser, sowie über den leichteren Karaulpaß das Nubratal, in
dem zum erstenmal wieder grüne Kulturen, Bäume und ebenes
Land unser Auge erfreuten.
Die Gehöfte liegen je 15—20 km voneinander entfernt. Wir er-
reichten mittags den kleinen tibetischen Flecken Panamik in La-
dak, von wo ich sofort Boten in alle Häuser und auf die nächsten
Gehöfte schickte, um Brot backen zu lassen; die Tibeter haben ja
keines und essen statt dessen nur gemalzten Weizen. Hühner, Eier,
Milch, alles, was die ärmlichen Siedlungen zu bieten vermochten,
wurde gegen teures Geld erworben und durch angeworbene Kulis
auf die mutmaßlichen Lagerplätze geschickt.
Auch große Lasten köstlich duftenden Wacholderholzes ließ
ich durch Ladakikuils¹ an diese Lagerstätten transportieren. Die