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| 0067 |
Altertümer aus dem Tale des Talas in Turkestan : vol.1 |
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fernt wurde. Nachdem die Ausgrabung auf diese Art etwa 1,5 m gegen S fortgesetzt
worden war, wurde in dem lockeren Erdlager des Hügels eingebettet ein aus an der
Sonne getrockneten Ziegeln gemauerter Wall angetroffen (F), welcher, von O nach W
gehend, 2 m mass. Die Untersuchung wurde so fortgesetzt, dass die Wände des
Walles in allen denjenigen Richtungen, die aus dem Plan ersichtlich sind, von dem
umgebenden lockeren Erdlager befreit wurden. Die in diesem Erdlager angetroffenen
zahlreichen, fragmentarischen Lehmziegel und zahlreiche Unebenheiten an den Wänden
der Wälle bezeugten, dass die ausgegrabenen Wälle nur die Überreste eines Wallsystems
bildeten, dessen ursprüngliches Aussehen nicht mehr festzustellen war. Die übriggeblie-
benen Wälle waren, auf die gewachsene Erde plaziert, 0,8 m hoch und 0,9 m stark; nur
eine kurze gegen S gelegene Strecke des Walles war 0,6 m stark.
Dass der Grabhügel nach der Beisetzung der Leiche geplündert worden ist, ergab
sich auch daraus, dass an der mit 2 bezeichneten Stelle in dem lockeren Erdlager des
Grabhügels in der Nähe der gewachsenen Erde 13 Schädel und andere Skelettteile von
Menschen angetroffen wurden — alles ohne Ordnung in einen Haufen geworfen.
An der auf dem Plan mit 1 bezeichneten Stelle wurden unter denselben Fundum-
ständen Skelettteile von wenigstens 6 Menschen nebst folgenden Altsachen angetroffen,
welche aufgehoben wurden:
4745: 26. Drei Scherben von Glasgefässen mit fluoreszierender Oberfläche.
„ 27. Sechs Perlen (Taf. I), worunter zwei sphärische aus Karneol (Fig. 43) und
vier aus Glas mit fluoreszierender Oberfläche; von den zuletzt erwähnten ist
eine doppelsphärisch (Fig. 42), eine zylindrisch (Fig. 39), eine platt, tropfen-
förmig mit einem Loche am Ende der Spitze (Fig. 41), eine sphärisch und
geriefelt (Fig. 40).
„ 28. Drei Bruchstücke von einem runden Bronzestäbchen.
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