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Altertümer aus dem Tale des Talas in Turkestan : vol.1 |
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3661: 79. Zehn Perlen (Taf. I); von diesen sind 2 kugelrunde (Fig. 26), eine zylindrische
(Fig. 21) und eine fragmentarische aus Glas mit fluoreszierender Oberfläche
hergestellt; 3 kugelrunde (Fig. 22—23) und eine runde, aber abgeplattetete
(Fig. 28) sind aus Karneol; eine tropfenförmige ist aus Malachit (Fig. 27);
eine ungeschliffene aus jaspisartigem Quarz (Fig. 24).
„ 80. Tontopfscherben, welche zusammengeleimt einen 0,72 m hohen Topf mit run-
dem flachem Bodem bilden; die Wände erweitern sich von dem Boden aus
gleichmässig nach oben; die Mündung ist profiliert; der Topf dürfte ursprüng-
lich als Wasserbehälter benutzt worden sein. (Taf. XVIII, Fig. 14).
„ 81. Topfscherben, welche zusammengeleimt einen 0,34 m hohen Topf mit flachem
rundem Boden bilden; das Profil ist dem des vorigen Topfes ähnlich; der
Rand der Mündung ist abgerundet; die untere Hälfte des Gefässes ist mit
dichtstehenden kleinen runden Löchern versehen. (Taf. XVIII, Fig. 22).
„ 82. Tontopfscherben, welche zusammengeleimt einen 0,35 m hohen Topf mit run-
dem flachem Boden bilden; die Bauchung der Wände hat in der Mitte ihren
grössten Umfang; der Mündungsrand ist schwach nach aussen gebogen und
mit vertikalen, untereinander parallelen, flachen Vertiefungen verziert; in der
Nähe der Bodens befindet sich ein kleines rundes Loch. (Taf. XVIII, Fig. 24).
„ 83. Tontopfscherben, welche zusammengeleimt einen 0,40 m hohen Topf mit ebe-
nem rundem Boden bilden; das Profil entspricht dem des Topfes N:o 80, der
Rand ist schwach nach aussen gebogen und mit parallelen querlaufenden
Vertiefungen verziert. (Taf. XVIII, Fig. 19).
„ 84. Eine Menge Bruchstücke von verschiedenen Tongefässen; unter anderem: ein
Gefässboden von fast denselben Dimensionen wie der Boden des Topfes
N:o 80; ein ähnlicher, kleinerer Boden; ein Bruchstück der Bodenkante eines
grösseren Topfes, mit einem kleinen Loche versehen, das dem Loche des
Topfes N:o 82 ähnlich ist; Tülle eines kleineren lampenähnlichen Gefässes
aus gebranntem Ton (Taf. XVIII, Fig. 20); zwei Bruchstücke, welche mög-
licherweise Topfhenkeln angehört haben (Taf. XVIII, Fig. 18) usw.
„ 85. Bruchstücke einer dicken Platte aus gebranntem Ton, deren Fläche mit pa-
rallelen geraden und wellenförmigen Linien verziert ist. (Taf. XVIII, Fig. 23).
GRABHÜGEL 29.
Tafel XIX. Tafel XVIII, Fig. 10—11.
Der Grabhügel, hatte einen 12 m langen Basisdurchmesser und erhob sich 1,3 m
über die gewachsene Erdoberfläche. Die Untersuchung fing damit an, dass ein Kanal
von 2,3 m Breite gegen die Mitte des Hügels gegraben wurde, an der Basisperipherie
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