国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0082 |
Altertümer aus dem Tale des Talas in Turkestan : vol.1 |
| トルキスタンのタラス峡谷で発見された遺物 : vol.1 |
引用情報
OCR読み取り結果
Die Knochen des *Gesichtes* sind ziemlich schwach ausgebildet und klein. Die Breitenmasse des Gesichtes sind im Ganzen gering, die Augenhöhlenöffnungen sind niedrig und ziemlich klein. Die noch vorhandenen Zähne, welche aus den beiden vorderen Molarzähnen und dem hinteren Prämolarzahn jeder Seite bestehen, sind sehr wenig abgenutzt. Die übrigen Zähne sind erst nach dem Tode verloren gegangen. Kein Torus palatinus ist vorhanden.
Der Schädel hat offenbar einem zwar erwachsenen, aber noch ziemlich jungen Individuum angehört und zeigt einen deutlich *weiblichen* Typus. Die ganze Schädelform weicht in bedeutendem Grade von derjenigen der oben beschriebenen acht Schädel ab. Sie ist von wahrhaft dolichocephalem Typus, obschon niedrig-mesocephal, und ähnelt in auffallender Weise der *germanischen* Form.
Es sind hier auch keine Spuren von artificieller Umformung vorhanden.
DER SCHÄDEL 10.
TAF. XXIX. FIG. 10,10.
Der mit den Zahlen 3745 und 3 sowie mit Tsjung Tipä 2, 1899, bezeichnete Schädel ist der kleinste von allen. Die Capacität der Hirnschale ist nur 1010. Der Unterkiefer fehlt; am rechten Jochbogen findet sich ein Defect; ebenso fehlt ein bedeutendes Stück des rechten Maxillarbeins; auch die Nasenbeine sind verloren gegangen. Er ist von *dolichocephaler* Form (75.1), in der untersten Reihe der Mesocephalie. Die Höhe des Scheitels ist ziemlich gering (127 Mm.), so dass der Schädel als orthocephal zu bezeichnen ist (73.4).
Der Schädel ist symmetrisch, ohne alle Spuren künstlicher Umformung. Von oben gesehen, ist der Umriss schmal-oval mit gut gewölbter Stirn, mässig entwickelten Arcus superciliares und Glabella (etwas beschädigt), ohne sagittale Firste in der Mitte, mit wenig ausgesprochenen Scheitelhöckern, aber gut ausgebildetem Tuber occipitale. Die Protuberantia occipitalis ext. und die Lineæ nuchæ sind schwach entwickelt; ebenso die Lineæ semicirculares. Die Warzenfortsätze nicht gross. Alle Nähte sind offen, ohne Nahtknochen. Die grossen Keilbeinflügel erreichen die Scheitelbeine in einer Ausdehnung von etwa 1 Cm.
Die Knochen des *Gesichtes* sind, wie am Schädel 9, recht schwach und klein. Die Breiten- und Höhenmasse sind auch im Ganzen klein. Ein geringer Torus palatinus ist vorhanden. Alle Zähne sind theils (Molar- und Prämolarzähne) während des Lebens, theils nach dem Tode verloren gegangen.
Der Schädel rührt offenbar von einem erwachsenen *Weibe* her. Der Zustand der Nähte deutet nicht auf ein höheres Alter, derjenige der Molarzähne zeigt aber, dass das Individuum nicht besonders jung war.
Die Gestalt des Schädels ist derjenigen vom Schädel 9 sehr ähnlich und er gehört offenbar demselben Typus an.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
11
.
.
.
.
|
.
.
.
.
21
.
.
.
.
|
.
.
.
.
31
.
.
.
.
|
.
.
.
.
41
.
.
.
.
|
.
.
.
.
51
.
.
.
.
|
.
.
.
.
61
.
.
.
.
|
.
.
.
.
71
.
.
.
.
|
.
.
.
80
81
82
83
84
.
|
.
.
.
.
91
.
.
.
.
|
.
.
.
.
101
.
.
.
.
|
.
.
.
.
111
.
.
.
.
|
.
.
.
.
121
.
.
.
.
|
.
.
.
.
131
.
.
.
.
|
.
.
.
.
141
.
.
.
.
|
.
.
.
.
152
.
154
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。