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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0039 Die Chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-lan : vol.1
スヴェン=ヘディン氏が楼蘭で発見した漢文文書およびその他の遺物 : vol.1
Die Chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-lan : vol.1 / 39 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000227
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OCR読み取り結果

gebraucht) von Fischfang und p'u-huang (蒲 黄) („Rohrgelb", Staubfäden einer Art
Binsen) nähren. Viele Leute von 100 Jahren und darüber sollten dort leben. Nach
dem Si-yüh-wen-kien-lu („Verzeichnis des von den Westlanden Gehörten und Ge-
sehenen"; 1777) lebten die Türken vom Lop-nor von Fischen; sie kämen gelegent-
lich nach Korla (Khu'rh-leh), wagten aber nicht, anderswo hinzugehen, da an der
Ostgrenze von Korla 60 li an den Bergen entlang „kutschma" wäre, welches südlich
an den Lop-nor stieße und man gegen den Strom fahren müßte' (ku-ch'e-ma
etwa türkisch kodschama „Alt werden" von ehemaligem Walde und Gewässern?).
Sie weben Zeug aus wildem Hanf, verwenden die Daunen von wilden Gänsen zu
„Pelzmatten und Federn von Wasservögeln zu Betten. Die Mundart ist der Art,
„daß sie sich mit den übrigen Türken nicht verständigen können. Heutzutage be-
„steht der Stamm aus 208 Familien und über 1260 Menschen, Männern und Weibern,
„unter der Leitung des fünften Ranges und sieben Begs sechsten Ranges.
„Nach neuerer Bestimmung brauchen sie nur neun Otterfelle als Tribut einzuliefern.
„Alle Jahre sendet der kün-wang (郡 王) (eigentlich kaiserlicher Prinz zweiten Ranges,
„damals wohl nur zufällig mit der dortigen Verwaltung betraut) Untergebene hin,
„den Tribut in Empfang zu nehmen. Der Weg führt von den 30 li südlich von
„Turfan gelegenen beiden kung-t'un-t'ien (Ackerbauansiedlungen) von Kara
„(khodscho?) erst nach Süden, dann nach Südwesten über 500 li östlich vom
„großen Ku-mu-shi (Kümüsch)-See vorbei (Anmerkung: 520 li nordöstlich von
„Kharaschar ist die Feste Hümüsch-akma; der See ist 240 li südlich von dort.
„Es ist ein kaiserlicher Weideplatz). Weiter südlich tritt man aus den Bergen (von
„Turfan bis zum Orte, wo man aus den Bergen tritt, sind es sechs Tagemärsche).
„Südlich von den Bergen ist sandiges Ebene ohne Bewohner. In weiteren drei
„Tagen kommt man an das nördliche Ufer eines kleinen Sees (nor), zündet Feuer
„an und wartet, bis die Türken von der Mitte des Sees auf einem Flosse heran-
„kommen. Der kleine See ist einige li breit. Am Südufer weht es über sandiges
„Land wie weither getragene Seeluft. Da wo üppig wachsende hu-t'ung-(胡 桐)
„Bäume (Paulownias) sich mit Wald bildende Bambusröhricht verbinden, ist das
„Nordufer des Lop-nor."
Auch in einer Beschreibung des Landes, die der Geschichte der älteren Han
hinzugefügt ist, findet sich die Bemerkung, daß es für die Getreidezufuhr auf die
Nachbarländer angewiesen sei. Dabei ist Viehzucht erwähnt; Esel, Pferde und
Kamele wurden gezogen. Von Gewerben wird die Erzeugung von Waffen erwähnt.
Was über die Abwesenheit des Getreidebaues gesagt ist, kann weder für alle Zeiten,
noch für alle Gegenden des Landes gelten. Schon im ersten Viertel des ersten
Jahrhunderts lobte [wie oben erwähnt] der König von Lou-lan die Umgebung der
Stadt I-sün und bat, eine chinesische Besatzung dorthin zu legen, welche sich dort