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Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0182 |
Die Chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-lan : vol.1 |
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daß sich insonderheit die Gegend von Kutscha eines Berges rühmen konnte, dem
sicherlich der Name eines feuerspeienden oder, mit Humboldt zu reden, „eines
tätigen Vulkans im engsten Sinne des Wortes" zukam, des „weißen Berges",
Peh-shan oder Ektagh: denn die chinesischen Schilderungen, die Humboldt und seine
Vorgänger benutzt haben, lassen keinen Zweifel darüber, daß er damals noch be-
deutende Lavaströme ausgeworfen hat: „auf einer Seite des Feuerberges brennen
alle Steine, schmelzen und fließen einige Zehner von Li weit. Die geschmolzene
Masse erhärtet beim Erkalten", heißt es von ihm in einem Bericht des 7. Jahrhunderts,¹
und auch die Han-Periode soll schon ein Gleiches aufgezeichnet haben.² Liegt es da
also nicht ganz außerordentlich nahe anzunehmen, daß so vor der Han-Zeit
ein Vulkan im Westen erwähnt findet, einer der Feuerherde des T'ien-shan und am
wahrscheinlichsten eben dieser Ektagh gemeint war? Ich möchte darum jene oben
berührte Stelle des Shan-hai-king: „im Süden des Westmeers, am Ufer des fließenden
Sandes . . . liegt ein großer Berg, deß Name ist K'un-lun-Hügel . . . Darüber hinaus
liegt der Berg des flammenden Feuers; wirft man etwas hinein, so (verbrennt es) zur
Stelle",³ unbedingt auf diese Gegend beziehen,⁴ und zwar mit um so größerer Zu-
versicht, als daß offenbar auch die Meinung der Han-Zeit gewesen: denn der Vers
Sze-ma Siang-ju's in seinem Ta-jen-fu: „Er wirkte (?) am Flammenfeuer(-Berg) und
befuhr das Schwarze Wasser; zu Boote durchschnitt er die schwimmenden Inseln
und kreuzte den fließenden Sand"⁵ enthält doch wohl eine Anspielung darauf; und
er sowohl wie die unmittelbar folgende Erwähnung des Ts'ung-ling und weiterhin
auch des San-wei-Gebirges grenzen dieses Wolkenkukuksheim, in das uns der Dichter
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