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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0209 Die Chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-lan : vol.1
スヴェン=ヘディン氏が楼蘭で発見した漢文文書およびその他の遺物 : vol.1
Die Chinesischen Handschriften- und sonstigen Kleinfunde Sven Hedins in Lou-lan : vol.1 / 209 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000227
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OCR読み取り結果

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tier (oder -blut) in die Opfergrube versenkt, je eine für die beiden Kontrahenten —:
Lü-shi-Ch'un-ts'iu 12, 8b (爲三書同靜,血之以牲,埋一於四內 [resp. 絃其頭之下],
普以一歸 — Vertrag des Wu-wang mit Kiao Lih resp. Wei-tze K'i). — Dasselbe
Verfahren, doch zu anderem Zwecke (nach dem Kommentar zur Verteilung an die
drei obersten Minister) bei einer Belehrung über Opferbräuche: Kuoh-yü 4, 11b
(俊書其爲三英). — Schade, daß genauere technische Angaben fehlen!

Zu S. 47. (Entlastungsformel des Ngi-li).

In tatsächlicher Anwendung begegnet sie, etwas erweitert, in der „Order an
den Fürsten Wen" (Ch'ou resp. Ngi-huo v. Tsin (780—46 v. Chr.), den Wen-kung
der von Bushell, Chin. Art I, 85/86 reproduzierten und übersetzten Belehnungs-
urkunde für seinen berühmten Nachkommen Ch'ung-erh, welche den Inhalt dieses
ming teilweise rekapituliert und es dabei bemerkenswerterweise als in die Staats-
annalen aufgenommen zu bezeichnen scheint¹, Shu-king V, 28, 4: 父義和,其歸親
樹師,宰樹弟 „Ohm Ngi-huo, mögest du heimkehren dein Volk zu überwachen und
dein Reich zu befrieden." Auch diese Parallelstelle, wie nicht minder 歸宰父弟
Shi I, 1, II, 3 zeigt, daß de Harlez mit seiner Übersetzung: „retournez en paix à
votre état" (I-li S. 239), wie leider öfters und gerade auch bei den formelhaften
Reden und Sprüchen des Ngi-li, nicht das Rechte getroffen hat.

Zu S. 67. (Zitate aus Yih-king).

In der Anm. (5) ist mitzuteilen vergessen, daß das zweite Zitat aus der ersten
„Schwinge" des Yih-king, dem Tuan-chuan (zu Hex. 2) stammt. —

Ich kann es mir nicht versagen, im Anschluß an diese Stelle eine Vermutung
auszusprechen, auf welche mich das darin gebrauchte Beiwort der Erde, 厚 hou,
wörtl. „dick" (welche drastischere Übersetzung ich vielleicht auch dort hätte wählen
sollen) gebracht hat. Es findet sich nämlich außer in diesem (angeblich!) von Con-
fuz herrührenden Texte vor allem noch im Shi-king (II, 4, VIII, 6):

謂天蓋高,不敢不局,²
謂地蓋厚,不敢不蹐,

„Man sagt, der Himmel sei ja hoch, [aber] ich wage nur gebückt zu gehen; man
sagt, die Erde sei ja dick, [aber] ich wage nur zu trippeln"; sodann in dem (übrigens
nach m. E. wohlbegründeter Annahme der heutigen chinesischen Philologie erst aus
der Ts'in-Periode datierenden) Chung-yung (XXVI, 8): 天地之道,博也厚也,高也
明也,悠也久也 „Die Weise des Himmels und der Erde ist umfangreich, ist massig