National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0191 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1 |
Captions
| [Figure] Fig. 425. |
Original 24 cm (with the upper decorated edging, which is omitted here)Orig. 24 cm (mit der darüberlaufenden Ornamentborte, welche hier weggelassen ist).
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| [Figure] Fig. 426. |
from right aisle 2.aus Seitenw. R. 2.
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| [Figure] Fig. 427. |
from right aisle 2.aus Seitenw. R. 2.
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Citation Information
OCR Text
asketen, vor ihren Laubhütten sitzend (üb. d. Türen der Seitengänge), bei e' e zwei Götterpaare und zwar bei
e Pañcaśikha mit dem Musikinstrument, das Haar zu fünf Büschelchen hochgebunden, bei e' Indra und Indrāṇī.
In der **Nische**, welche diese Figuren umgeben, hat eine Buddhafigur gesessen.
In den **Seitengängen** waren auf die Außen- und auf die Innenw. je zwei Reihen mit zwei Darstellungen
gemalt, je ein stehender, predigender Buddha mit Adoranten und zwar in der ob. Reihe das vord. Bild (bei x)
Buddha und vor ihm ein Gott, gefolgt von einem blauen Stier, das zweite Bild ob. (bei y) Buddha, vor ihm
ein kniender Mönch und hinter ihm ein kniender Preta. Alle anderen Bilder sind zu sehr zerstört, um die
Einzelheiten zu erkennen.
Im **Quergang** (hint.
G.) war auf der Rückw. das
Parinirvāṇa Buddhas, sehr
zerstört, auf der gegen-
überst. Wand die Verteilung
der Reliquien durch den
Brāhmaṇa Droṇa, vor der
Stadtmauer die gepanzerten
Fürsten. Zwei solche Ge-
harnischte befinden sich in
der Stadt, wo sie zur R.
Droṇas mit gefalteten Hän-
den stehen.
**3. Halle mit dem Tierfries.**
Diese einst sehr
schöne Anlage ¹) ist zum
größten Teil Freibau. Sie
besteht nur aus einer fast
quadratischen Cella (Seitenw.
3,12 m, Rückw. und Türw.
3 m) mit einer Kuppel dar-
über. Die Tür hatte einen
Holzrahmen, dessen Ein-
satzfurchen noch deutlich
sind. Vielleicht ist vor der
Cella noch eine kleine Vor-
halle anzunehmen.
**Gemälde der Cella.**
Die *Kuppel* war innen in
acht Streifen geteilt, deren
Gemälde jetzt verrußt sind.
Es ist noch zu erkennen, daß
abwechselnd vier Buddhas
und vier Bodhisattvas dargestellt waren. Die Wandflächen um den unt. runden Rand der Kuppel waren in
den vier Ecken mit den vier Lokapālas mit ihrem Parivāra bemalt, und zwar so, daß die Lokapālas, voll
gepanzert, auf Thronen saßen, während ihre Begleiter die Kuppel hielten. L. vom Eing. in der Türecke war
Virūpākṣa und neben ihm waren zwei kokette Nāgakanyās mit gefalteten Händen. Es ist dies in der Oase Kuča
der einzige Fall, wo alle vier Lokapālas mit den charakteristischen Attributen dargestellt sind ²). Sonst stehen
an dieser Stelle unter den Kuppeln stets vier bärtige, spitzohrige Tritonen, welche aus Wasser auftauchen, vgl.
oben S. 10, Fig. 7.
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