National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
| 0291 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1 |
Captions
| [Figure] t |
Side wall a.Seitenwand a.
|
| [Figure] b |
Side wall A.Seitenw. A.
|
Citation Information
OCR Text
L. vom oberen Teil der Blume gehen je zwei Seitenzweige aus, von denen jeder
ein Halo mit einer unbestimmbaren Gottheit trägt; 2 der nach ob. blickende
Brāhmaya, gestützt auf einen eisernen Krückstock, bekleidet mit Wadenstrüm-
pfen; 3 Göttin (Vasundhara), welche eine Schüssel Juwelen trägt; 4 je
sechs Reihen alternierend sitzender Götter, ihre Zahl ist unbestimmbar, da
die Bildergruppe nach dem Rand zu zerstört ist; 5 Bergreihen; 6 acht ste-
hende Götter, von denen jeder seinen Inschriftstreifen vor sich hatte;
zerstört; 7 fünf stehende Götter, Rest zerstört, wie 6; 8 sieben betende
kniende Götter, die gegenüberstehende Reihe ist zerstört; 9 Reste von Ar-
hatfiguren mit Flammenstrahlen hinter den Schultern; 10 vier Buddhas, die
zwei unteren nach außen gewendet; 11 je neun Buddhas; 12 ob. Reihe drei-
undzwanzig Buddhas, en face, predigend; 13, 14 je vier böse Götter, sechs-
beinig und vielarmig, alle mit Amitābha in der Krone, sie stehen in Ge-
birgslandschaften, in deren Höhlen Einsiedler sitzen.
**Seitenwand A.** 1, 1, 1 Drei Doppeltore, in jedem Torflügel steht eine Gottheit, der R. stehende blickt nach L.,
der L. stehende je nach R. Über dem mittl. Tore war eine große, jetzt vernichtete Inschrifttafel; 2, 2 ein Garten mit
verschiedenen Bäumen, dazwischen Schlangen und Drachen, welche nach der Mitte kriechen; 3, 3 Mauer mit Hof;
in diesem Hof sieht man jederseits vierzehn kniende Götter mit Aureolen. Jeder hat eine Ranke in der Hand, von deren
zurückgebogenem Ende fünf punktierte Strahlen (Emanationsstrahlen)
nach oben gehen. Jeder solche Strahlenstreif trifft auf eine Lotusblume
in dem darüber liegenden Felde 4; 4, 4 dies Feld enthält drei Reihen Ab-
bildungen übereinander. Die unterste Reihe enthält, wie erwähnt, vier-
zehn Lotusblumen, welche trotz der weißen Trennungslinie zw. 3 u. 4 auf
den Emanationsstrahlen der unteren Reihe ruhen. Aus diesen Lotussen
wachsen als die nächste Reihe vierzehn Bäume auf, vermittelt durch
ähnliche Emanationsstrahlen, wie die Lotusse selbst. Und endlich ent-
stehen durch ähnliche Strahlen vierzehn Gottheiten, welche die oberste
Reihe bilden; 5 Kapelle, welche einen Lotus enthält, aus dem Strahlen
emanieren; 6 Lotus mit weit ausstrahlenden Emanationslinien; 7 Hof mit
Mauer, welche außen Ecken bildet, im Hofe sitzen je achtzehn Kinder,
welche Blumen halten; 8 Kapelle mit der Hauptkultfigur, anscheinend einer Form des Padmapāṇi; 9, 9 Seitenflügel
des Palastes (8), dreistöckig, oben zwei Reihen mit je acht Fenstern hinter den Estraden, in jeder Halle eine Gott-
heit, in der unteren Reihe je vier Fenster mit drei Göttern; 10 vier Türme mit Barrieren vor den offenen Hallen,
darin sieht man Gottheiten, vor jeder ein Lotus mit Emanationsstrahlen; 11 betende Gottheit, von der Emanations-
strahlen aus nach oben steigen, die Figur ist nach dem Zentrum gewendet; 12 vier Türme wie 10, doch ohne die Strahlen;
13 betende Gottheit wie 11, in den Strahlen Musikinstrumente; 14—11; 15 kleiner Hof mit Halle, diese hat zwei
Fenster, in jeder steht eine Gottheit, daneben eine besondere Seitenmauer; 16 vier auf Lotussen stehende Götter; 17 ver-
nichtet.
**Bemalung des Sockels vor der Rückwand.** Erhalten ist noch vorn die Abb. eines großen Rades, auf
den Seitenw. R. u. L. waren Stifterbilder. Es handelt sich also wieder um Buddhas Predigt von Benares.
Höhle 27 hatte eine Vorhalle in jüngerem Stil (vgl. Höhle 31, 33 usw.), welche höher war als die Höhle
selbst; man sieht noch die Füße von Männern (Stifterbildern) auf der erhaltenen Türwand; R., auf der einzigen
noch erhaltenen Wand zwischen 27 und 28 ist noch ein gemalter großer Figurensockel erkennbar, welcher
von einer halberloschenen Stifterfigur hochgehalten wird, wie »Bericht« Taf. XVI, Fig. 1 a.
Höhle 28.
Diese Höhle ist wieder eine umgebaute, ursprünglich tiefere Höhle, Fig. 591, S. 286, deren kleinere
hintere Hälfte durch eine später quer durchgelegte Mauer, welche die Rückwand der letzten Ausstattung
bildete, verschlossen war. Diese hintere Hälfte ist jetzt leer und ohne jeden Schmuck, die trennende
Querwand fast zerstört. Vor dieser Querwand ist eine 53 cm tiefe Bank erhalten, in deren Mitte sich noch
ein meterbreiter, 32 cm hoher Figurensockel erkennen läßt.
**Bemalung und Ausstattung der Höhle.** *Rückwand.* Auf dem Sockel in der Mitte war eine sitzende Buddha-
figur. Neben ihr auf der Bank je eine stehende Nebenfigur, deren Aureole auf den Seitenw. *b, B* auf einem
46 cm breiten Streifen aufgemalt ist. Dieser Seitenstreifen hatte jedesmal eine mit schönen Blumenmustern
verzierte Randbörte. Über den Aureolen war je ein Schirm (»canopy«) und darüber je eine fliegende Gottheit.
Die Darstellung läßt sich nicht mehr bestimmen.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
11
.
.
.
.
|
.
.
.
.
21
.
.
.
.
|
.
.
.
.
31
.
.
.
.
|
.
.
.
.
41
.
.
.
.
|
.
.
.
.
51
.
.
.
.
|
.
.
.
.
61
.
.
.
.
|
.
.
.
.
71
.
.
.
.
|
.
.
.
.
81
.
.
.
.
|
.
.
.
.
91
.
.
.
.
|
.
.
.
.
101
.
.
.
.
|
.
.
.
.
111
.
.
.
.
|
.
.
.
.
121
.
.
.
.
|
.
.
.
.
131
.
.
.
.
|
.
.
.
.
141
.
.
.
.
|
.
.
.
.
151
.
.
.
.
|
.
.
.
.
161
.
.
.
.
|
.
.
.
.
171
.
.
.
.
|
.
.
.
.
181
.
.
.
.
|
.
.
.
.
191
.
.
.
.
|
.
.
.
.
201
.
.
.
.
|
.
.
.
.
211
.
.
.
.
|
.
.
.
.
221
.
.
.
.
|
.
.
.
.
231
.
.
.
.
|
.
.
.
.
241
.
.
.
.
|
.
.
.
.
251
.
.
.
.
|
.
.
.
.
261
.
.
.
.
|
.
.
.
.
271
.
.
.
.
|
.
.
.
.
281
.
.
.
.
|
.
.
289
290
291
292
293
.
.
|
.
.
.
.
301
.
.
.
.
|
.
.
.
.
311
.
.
.
.
|
.
.
.
.
321
.
.
.
.
|
.
.
.
.
331
.
.
.
.
|
.
.
.
.
341
.
.
.
.
|
.
.
.
.
351
.
.
.
.
|
.
.
.
.
361
.
.
.
.
|
.
.
.
.
371
.
.
.
.
|
.
.
.
.
382
.
384
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.