国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1 |
キャプション
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引用情報
OCR読み取り結果
Felde eine musizierende oder tanzende Gottheit dargestellt (Fig. 213). Die Decke selbst ist in der Mitte halbiert
und in zwei Reihen ganz gleicher zehn Felder geteilt. In jedem dieser Felder ist mit den Füßen gegen außen mit
dem Scheitel in der Mitte sich treffend eine tanzende oder musizierende Gottheit abgebildet. Sie enthalten
antike Reminiszenzen. Die letzte in jeder Reihe ist kniend dargestellt.
Höllentopfhöhle.
Diese schöne Höhle bildet den Überrest eines ganzen Systems, welches Herr von LeCoq gemessen hat.
Sie ist sehr baufällig, denn ihr Gewölbe ist durch Erdbeben gespalten und es ist gefährlich, sich in ihr aufzuhalten
(Fig. 214).
Der Stil ihrer Gemälde ist identisch mit denen d. H. d. »Schwertträgerh.« (S. 50 ff.), und die Erhaltung der
Bilder war, wo nicht elementare Kräfte zerstört hatten, eine gute, d. h. es war nichts zerkratzt und absicht-
lich zerschlagen. Nur die reiche Goldbemalung der Gewänder der Buddhafiguren, der Schmucksachen usw.
war hier wie überall abgekratzt worden.
Verteilung der Gemälde. Türwand. In der Lünette üb. d. sehr zerstörten Tür war, wie ein erhaltenes
Fragment über W. a beweist, wiederum die Bodhisattvagruppe: Maitreya, umgeben von anderen Bodhisat-
tvas abgebildet.
Auf den Türw. A und a ist nichts erhalten, als als oberer Teil der unteren Hälfte der Wandbemalung
bei A und a je ein stehender, der Tür zugewandter Buddha, auf a sind die Adoranten und sonstigen Begleiter
der Buddhafigur nicht mehr erkennbar. Auf A liegt ein Mann rücklings vor Buddha auf dem Boden, von einem
zweiten Mann, der sich von Buddha abwendet, sieht man nur den Rücken und die Füße; es scheint der fliehende
Diener des Gestürzten zu sein.
Unter diesen Buddhafiguren sind auf a und A Stifterbilder. Besonders schön ist die Gruppe eines Mönchs,
eines Mannes mit Schwert und einer Dame in weißem Gewande auf a, Fig. 216.
Gewölbe. Das Gewölbe ist, wie erwähnt, sehr beschädigt. Es ist durch Erdbeben geborsten, und große
Stücke davon sind mitten in die Cella herabgestürzt, wo sie vor der Tür liegen. Besonders gelitten hat die Ge-
wölbehälfte üb. W. B. Im Zenit des Gewölbes ist ein Bild der Sonne als rote Scheibe, umgeben von vier fliegen-
den weißen Gänsen, ein fliegender Buddha mit Aureole und Vesica, eine Wetterwolke mit dreiköpfiger Schlange,
deren Schweif in ein fleur-de-lys-ähnliches Ornament endigt, ein halbzerstörter Garuda, ein Windgott mit
Sack und noch ein fliegender Buddha leidlich erhalten. Diese Figuren sind von d. Rückw. her in der Richtung
nach d. Tür aufgezählt.
Die beiden Gewölbehälften B b (über d. Seitenw.) sind mit Reihen stilisierter Berge bemalt gewesen.
Über b (R. v. alt. Eing.) ist fast noch die volle Dekoration erhalten.
44 45
41 42 43 de de de
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14 15 16 17 18 19
7 8 9 10 11 12 13
1 2 3 4 5 de 6
Ich gebe im folgenden, was ich notieren konnte. Die Gewölbehälfte hat einen großen offenen Spalt,
der zwischen 15 und 16 beginnt und von hier nach ob. eine breite Öffnung bildet, durch welche die Nummern
22, 29, 36, 37 durch Absturz zerstört sind. Die Decke zu berühren, ist äußerst gefährlich, da man sofort sieht,
wie das Gestein über dem Spalt sich senkt und auf den Besucher herabzustürzen droht.
1—6 Dekorative Bergreihe: sie enthält nur zwei Jātakas: 1 Campeyya-Jātaka ¹), 4 Śaśa-Jātaka ²), sonst nur Tier-
figuren: 2 Gazelle unter einem Baume sitzend, 3 trinkende Gazelle, 5 zwei spielende Tiere? Es folgt ein zerstörtes Feld,
vielleicht ein Jātaka, und daneben noch ein großer Affe vor einem Berge.
7—45 Buddhapredigen: unklar oder fast völlig zerstört sind die Nummern 13, 22, 26, 33, 36, 37, 40, 43,
hinter 43 waren noch drei.
Zweite Reihe: 7 Buddha sitzend, nach L. gewendet, L. ein sitzender Mann, der mit beiden Händen einen Stock
vor sich hinhält. Unt. vor Buddha zwei Cakravākas; 8 Buddha wie ob., L. vor ihm ein weißer Elefant, der ein Schwert
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