国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0130 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1 |
キャプション
| [Figure] Fig. 276a. |
no captionno caption
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| [Figure] Fig. 276b. |
no captionno caption
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| [Figure] Fig. 277. |
図279-284の、保存された中央の列の上の縁飾り。濃い蔦は深緑、明緑色、花は桃色の輪郭を持つ。上と下の帯も同じく桃色。Borte üb. d. erhalt. Mittel-Reihe d. Bilder Fig. 279-284. Die dunklen Blattranken dunkelgrün, d. hellen hellgrün, d. Blumen haben pfirsichrote Conturen. Der trennende ob. u. unt. Streifen ebenfalls pfirsichrot.
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| [Figure] Fig. 278. |
中央(図279-284)と下の列の縁飾り。装飾の彩色は失われていて、上の帯は黒、下は濃い桃色。高さ11センチ。Borte zw. Mittel- (Fig. 279-284) u. unteren Bilderreihe. Die Farbe d. Ornaments verloren, der ob. Streifen schwarz, d. unt. dunkelpfirsichrot. Höhe 11 cm.
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引用情報
OCR読み取り結果
1, 2, 3 drei herausfliegende Götter: 1 mit Querflöte, 2 mit Blumenkorb, Blumen werfend, 3 mit Can-
drahāra, 4, 5 Elefant u. gesatteltes Pferd Fig. 270, 6 ein schwebender Mann Fig. 271, 7 eine Göttin mit Lampe
Fig. 272, 8 Dienerin mit Blumen Fig. 273, 9 gepanzerter Reiter mit Drachenbanner, sein Pferd ausgeschnitten!
Fig. 274, 10 Rad Fig. 270, 11 Lotus, 12 Cintāmaṇi Fig. 275, 13 fliegender Gott mit Panflöte, 14 fliegender
Gott mit Candrahāra, 15 fliegender Gott mit Mandoline.
Die herausfliegenden Götter gehören also zum Parivāra der Nische. Außer den musizierenden und blu-
menwerfenden Göttern sind hier die sog. »sieben Juwelen« abgebildet: Elefant (4), Pferd (5), Rad (10), Cintā-
maṇi (12), Mädchen (7), Minister (6), General (9).
Die Höhle ist somit die einzige, welche eine zweifellose Darstellung der Sapta ratnāni enthält. Da-
durch ist bewiesen, daß die von mir »Bericht« S. 108 nicht erkannte Figur den »dreschsteinförmigen« Edel-
stein Cintāmaṇi¹) darstellt. Auffallend ist die stark indische Bildung des Kanyāratna, eine stilistische Eigen-
art, welche auch in den Götterfiguren y¹, y² auf d. Rückw. sich bemerkbar macht und auf eine besondere indi-
sche Beeinflussung hinweist.
Halle mit dem Zebuwagen.
Diese Anlage (Fig. 276 a) ist von eigenartigem Stilcharakter, leider sehr zerstört. Dach und Vorbau sind
verloren. Erhalten ist eine fast quadratischer Raum, in dessen hinterer Hälfte in etwa gleichem Abstand von
der Rückw., wie von den Seitenw. (etwa 75 cm) ein noch 70 cm hoher Sockel (Fig. 276 b)²) erhalten ist. Seine
Hinterseite ist glatt, während die Front und die beiden Seiten Gesimse zeigen,
oben ein vorkragendes Gesims und als Fußleiste drei nach oben zu kleiner wer-
dende Stufen. Der obere Teil des Sockels ist zerstört. Es ist auch nicht mehr
festzustellen, welches Kultbild hier gestanden hat.
Die ungleiche Dicke der Seitenmauern fällt auf. So macht die Anlage den
Eindruck, als ob sie ein Teil eines größeren Systems gewesen wäre. Alle an-
liegenden Räume sind aber so zerstört, daß sich nichts mehr erkennen läßt. Am
stärksten hat die Höhle durch Nässe gelitten, welche von weit her eingedrungen
sein mag und Wände und Bilder bald in denselben formlosen Brei verwandelt hat. Als die Gänge um den Sockel
geräumt wurden, ergab sich überall, daß der Verputz der Wände, wo er überhaupt noch erhalten war, ganz
locker saß. Daher schien der Versuch, die Bilder abzunehmen (ohne jeden Versuch, sie vorher durch Repro-
duktion zu sichern) gewagt. Um sicher zu gehen, wurden photographische Aufnahmen gemacht, aber auch
sämtliche besser erhaltenen Bilder in verkleinertem Maßstabe kopiert. Diese Arbeit kostete die größten An-
strengungen, da während dieser Zeit der sonst so seltene Regen einfiel, welcher, da die freigelegte Anlage jedes
Schutzes entbehrte, die ohnehin feuchten Bilder noch mehr durchnäßte. Die Bilder durch darüber festge-
heftetes Papier zu schützen, wagte ich kaum, da das Einsetzen von Heftstiftchen in den losen Verputz und
die Beschwerung mit großen Papierbogen die Bilder zweifellos zum Absturz gebracht hätte.
Trotz dieser Schwierigkeiten gelang es, Alles zu kopieren, was wesentlich war, und nachher einige der
Platten abzulösen. Was erhalten war, ist das Folgende.
Sowohl die Außenw. der Cella, wie die Rückw. hinter dem Pfeiler waren mit drei Streifen, jeder etwa
62—64 cm hoch, bemalt. Zwischen diesen Bilderstreifen liefen schöne Ornamentborten als Trenner (Fig. 277,
278) hin. Da es heute schwer ist zu sagen, wo die Reihe der Kompositionen begann, so werde ich die Bilder
in der Reihe aufzählen, wie sie freigelegt wurden, ohne dabei für die richtige Reihenfolge irgend etwas be-
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