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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0136 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 136 ページ(カラー画像)

キャプション

[Figure] 第5窟天井図。Plafond von Höhle 5.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

Nāgarājahöhle.

Vor dieser Höhle (S. 42, Fig. 84 a b) lag noch ein querliegendes Tonnengewölbe Fig. 286 a, vor welchem
erst der eigentliche Eingang, welcher jetzt völlig abgestürzt ist, gewesen sein muß. Auch dies Quergewölbe
ist fast ganz herabgebrochen, nur R. v. Eing., welcher bei der hohen Lage der Höhle nur durch eine Gallerie
möglich war, ist die Wand mit der Lünette des Gewölbes, im übrigen die ganze Türw. der Cella erhalten.
Diese Lünette enthält ein schönes Bild der Geburt Buddhas im Lumbinī-Parke in der gewöhnlichen
Komposition. Erhalten ist Māyā, ein vor ihr kniender Gott (Indra) und ein sehr hübscher, dahinter-
stehender, schlanker Mahābrahmā, einköpfig, in langem, weißen, schwarzpunktierten Gewande.

**Tür der Cella.** Die Bemalung der Außenw. d. Tür ist zerstört. In der Lünette über der Tür sind
die viel erwähnten, stilisierten Bergmuster mit davor sitzenden Buddhas, denen sich je ein Verehrer nähert,
zu erwähnen. Inmitten dieser Szenen ist über der Türe eine kleine Nische, 70 cm hoch, 50 cm breit, 30 cm
tief, deren Zweck rätselhaft ist. Auf der Türlaibung sind über einander Stūpas dargestellt mit wehenden
Fahnen darüber und davorsitzenden Figuren, jedes dieser Felder ist 40 cm breit und 45 cm hoch.
Auf d. inn. W. d. Tür a, A sind unten Schutzgötter dargestellt und zwar auf a (L. v. Eing.) ein geharnischter
Nāgarāja ³) mit einem Wolfskopf auf der Lanzenstange und einem Wirbel von Schlangenleibers hinter dem
Kopfe, zwischen denen über dem Scheitel eine Zackenkrone erscheint, Fig. 287. Auf A (Türw. R.) ist eine
stehende, unbärtige Gottheit dargestellt in weißem Gewande von ähnlicher Art, wie sie die Brahmāfigur
der Vorhalle trägt, begleitet von einem knienden Diener, Fig. 288. Es handelt sich um eine Lokalgottheit,
deren Benennung uns entgeht.

I **Seitenwände der Cella** 1, I. Die Seitenw. sind bis zum Beginn des Gewölbes 2 m hoch.
a b Ihre Bemalung zerfällt in zwei Hauptteile: in zwei Reihen Buddhapredigten, je zwei in der
c d Reihe und einem um die ganze Höhle m. d. Seitengängen umgehenden 28 cm hohen Streifen
mit legendenhaften Darstellungen, von denen viele zerstört sind.

r Die Buddhapredigten sind je 70 cm h., 1,5 cm br., von d. Rückw. gezählt stellt I, d deutlich
b d die Predigt im Gazellenpark in der gew. Form dar ⁴). Die übrigen Bilder a, b, c sind sehr zerstört.
d c Auf d. gegenüberst. Seite 1 ist b das wiederholt erwähnte Bild, in welchem ein Bogenschütze vor
Buddha erscheint, im Hintergrunde zwei Mädchen in einem Gebäude ⁵).