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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0193 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 193 ページ(カラー画像)

キャプション

[Figure] Fig. 428. no captionno caption
[Photo] Fig. 429. 半穹窿、本堂(b)の右側壁。Gewölbe-Hälfte der R. Seitenw. der Cella (b).
[Figure] Fig. 430. 剥落した寄進者像の頭部、側廊の壁画c。Köpf zerstörter Stifterfiguren von der Seiteng. Wand c.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

Diese rein äußerliche Einschiebung neuer Formen macht sich noch durch eine Kleinigkeit bemerkbar,
welche an sich unscheinbar ist. Ich glaube: nichts macht so sehr das Eindringen der neuen Statue bemerkbar
als der Umstand, daß ihr Plinthus (die Lotusblume) noch ganz rund ist, wie sie für eine freistehende Statue
gehört, während in den Höhlen von Sorćuq eine Anpassung der Figur an die Rückw. dadurch bewerkstelligt
wird, daß als Plinthus nur ein halber Lotus verwendet wird. Wir werden sehen, daß damit ein neuer Stil in
Sorćuq Hand in Hand geht.

**Verteilung der Gemälde.**

**Cella.** Die Wände der Cella sind bis zum Gesims (10 m hoch), mit welchem die 2,50 m hohe Kuppel
beginnt, 2,80 m hoch. Die Türw. enthielt in der Lünette üb. d. Tür die Darstellung von Māras und seiner Scharen
Angriff auf Buddha. Was auf d. Türw. darunter dargestellt war, ist zerstört, wahrscheinlich waren auf jeder
Seite je zwei Bilder übereinander. Denn bei a sieht man ob. die Vesica einer mit Schlangen umgebenen, stehen-
den Figur. Bei a' sind noch die Umrisse eines Kopfes erhalten. Bei dieser Figur hat aber Aureole und Vesica
Wasser dargestellt, denn es schwimmen Enten, Schlangen usw. darin, auch sieht man Lotusknospen. Dies
alles war schwer zu erkennen und ich zweifelte im Anfang an der Richtigkeit, bis ich einen Monat später in
Sorćuq eine ähnliche, bis auf den Kopf wohlerhaltene Darstellung fand. Es ist also anzunehmen, daß die
beiden Figuren Lokalgötter (Nāgarājas) darstellten, auch die auf a dargestellte Figur mag ein Nāgarāja ge-
wesen sein.

Auf den Seitenw. waren je zwei Predigtszenen mit kolossalen Buddhas; leider sind diese Bilder fast
zerstört. Es wäre wichtig gewesen, feststellen zu können, ob die Buddhatypen mit dem auffallenden Buddhatyp
im hint. G. übereinstimmten. Unmittelbar über diesen Bildern sieht man den oft erwähnten Fries, welcher
ein »Railing« darstellt mit dahinter stehenden Götterpaaren. Die Gewölbehälften zeigen in sehr kleinen Figuren
je sieben Reihen von Bergen, je mit einem sitzenden, predigenden Buddha vor jedem Berge und zwei vor ihm
stehenden Figuren, z. B. den Mann mit den fünf Lampen usw. (Fig. 429). Die Darstellung ist noch dieselbe,
wie auf den Gewölben der Höhlen bei Qyzyl, doch erscheinen in den Formen der Bäume, Berge usw. schon